Von der Glattalbahn für die Limmattalbahn lernen

38 Unfälle in vier Jahren auf dem Netz der Glattalbahn: eine erschreckend hohe Zahl. Neue Barrieren sollen nun noch mehr Unfälle verhindern. Diese und ähnliche Massnahmen fliessen auch in ein weiteres Tramprojekt: die Limmattalbahn.

Tram fährt von links nach rechts in Bild, im Vordergrund eine Barriere.

Bildlegende: Mehr Sicherheit: Visualisierung der Limmattalbahn bei Dietikon. ZVG

Ampeln nützen nichts, Fussgängerinnen und Velofahrer überqueren die Strasse trotzdem. Das Resultat: Unfälle, weil die Geschwindigkeit des Trams unterschätzt wurde oder es schlichtweg nicht gesehen wurde. Nur Barrieren oder eine komplette Trennung des Trams vom restlichen Verkehr können helfen, dass weniger Unfälle passieren.

Diese Erkenntnis, die nach einer Analyse der Glattalbahn-Unfälle erfolgte, fliesst nun auch in die Planung der Limmattalbahn. «Teilweise sind dort auch dieselben Leute engagiert, die schon beim Bau der Glattalbahn involviert waren», sagt Felix Muff, Kantonsingenieur gegenüber Radio SRF. Der Wissenstransfer sei also garantiert. Bis 2017 wird nun die Planung der Limmattalbahn fertig gestellt, ab 2020 soll ein erster Abschnitt in Betrieb gehen.