Von erhobenen Daumen und gereckten Fäusten

Gesten unterstreichen Gesprochenes, drücken symbolisch Gefühle aus oder bedienen ganz einfach Geräte: Die Gruppenausstellung «Talk to the Hand» im Zürcher Helmhaus stellt die Hand ins Zentrum.

Kunstwerk von Beni Bischof, «Scarlett schön gemacht»

Bildlegende: Gesten können verstören, wie bei diesem Bild von Beni Bischof («Scarlett schön gemacht»). zvg

Rund 20 Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz zeigen im Zürcher Helmhaus Werke zum Thema Gesten. Jeder weiss, was ein erhobener Daumen bedeutet. In der ganzen Welt versteht man, dass die gereckten Fäuste einer Menschenansammlung Wut und Protest ausdrücken. Wer ein Touchscreen-Gerät bedient, kennt die typische Wisch-Bewegung.

Die Arbeiten, die im Helmhaus ausgestellt werden, reichen vom direkten Malen mit den Fingern auf Leinwand über das Hinterfragen althergebrachter Gesten in Video und Fotografie bis hin zur Beschäftigung mit Handbewegungen in der Technologie. Ein Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.

«Talk to the Hand - Sprechende Fäuste, patentierte Gesten», Zürcher Helmhaus, 3. Mai bis 23. Juni.