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Zürich Schaffhausen Wämmer nöd weiss, wie men uf Züritüütsch au cha säge

De Viktor Schobinger hät es Sinoniim-Wörterbuech für Züritüütsch gschribe. 60'000 Wörter häts drin. 35 Jahr lang häter bruucht. Richtig oder falsch gäbis im Dialäkt nöd, findt de Viktor Schobinger. Was d Mehrheit redi, das stimmi.

Eigentlich hät de Viktor Schobinger eifach welle Krimi schriibe uf Züritüütsch. Wännem dänn aber keis guets Wort in Sinn cho isch, häter müsse im Duden go nahluege. Drum häter agfange zum Wörter zämeträge.

«Am Afang hani dänkt, in zwei, drü Jahr häsch das binenand», seit de Viktor Schobinger im «Regionalschurnal Züri Schafhuuse». Duured häts dänn 35 Jahr.

27'000 Zäddeli

Zersch heger mal alli Wörter abgschribe im züritüütsche Wörterbuech. «Bis 1977 hani alles uf Zäddeli gha. 27'000 Zäddeli, woni alli nachem ABC han müsse ireie», verzellt de Viktor Schobinger.

Jetzt isch sis Wärch fertig - und er isch en Art Dialäktpapst, wo de andere au genau zuelost, wänns Züritüütsch schwätzed. «Ich lose scho, aber ich korrigiere nöd», seit de Viktor Schobinger.

Mer dörf em andere nöd säge: Du redsch falsch. Richtig isch, was d Mehrheit redt.
Autor: Viktor SchobingerAutor vom Wörterbuech

100 Exemplar hät de Viktor Schobinger druckt vo sim Wörterbuech. Und er hofft, dass es bruucht wird: «Öpper, wo Züritüütsch schriibt, wienen Pfarrer oder en Werber, die chönd doch da goge nahluege.» Und händs so villicht es bitz eifacher zum passendi Wörter uf Züritüütsch finde.

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