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Wahlen Zürich «Wir werden die unveränderten Wahlzettel x-Mal kontrollieren»

Das Desaster bei den Stadtzürcher Wahlen 2014: EVP-Präsidentin Claudia Rabelbauer gab bereits gutgelaunt Interviews und feierte die drei EVP-Sitze im Stadtparlament, als eine Nachzählung die Feier jäh beendete. Eine Nachzählung zeigte, dass der EVP 31 Stimmen fehlten, um die Fünf-Prozent-Hürde in einem Wahlkreis zu knacken. Alle drei Mandate im Stadtparlament waren damit verloren.

Vergebung der EVP

Vier Jahre später zeigt Parteipräsident Ernst Tanner Verständnis für den damaligen Fehler beim Zählen der Wahlzettel: «In der Stadt wird sehr seriös gearbeitet. Dass trotzdem ein Zettel auf einem falschen Stapel landet, ist verständlich.»

Werbegeschenk der EVP
Legende: Nur wer fehlerlos ist, wirft den ersten Stein. Das weiss natürlich die EVP. Und handelt danach. Keystone

Massnahmen der Stadt

Der Stadt wurde also längst vergeben. Trotz der Absolution der EVP blieb sie aber nicht untätig. Sie hätten Massnahmen ergriffen, um solche Fehler möglichst zu vermeiden, sagt Stadtschreiberin Claudia Cuche-Curti: «Wir haben die Vorgänge genau analysiert.» Eine Arbeitsgruppe habe jeden einzelnen Schritt angeschaut und Empfehlungen für die Kontrollen abgegeben.

Als Konsequenz der Analyse würden die Stapel mit den unveränderten Listen besonders genau durchleuchtet. Denn dort hätten sich beim letzten Mal einige veränderte Wahlzettel gefunden. «Wir werden diese Stapel x-Mal kontrollieren, bevor sie ausgezählt werden», verspricht Cuche-Curti. Den Beweis wird die Stadtverwaltung bei den kommenden Erneuerungswahlen am 4. März antreten.

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