«Was ich angetroffen habe, war erschütternd»

Den Schwächsten helfen: Mit dieser Philosophie ist Aids-Pionier und Arzt Ruedi Lüthy 2003 nach Simbabwe gereist. Seine damals gegründete Stiftung Swiss Aids Care International betreibt dort heute ein Spital für Aids- und HIV-Patienten. Eine Klinik, die weit mehr als nur ein Spital ist...

Aids-Spezialist der ersten Stunde: Ruedi Lüthy

Bildlegende: Aids-Spezialist der ersten Stunde: Ruedi Lüthy srf

Die Newlands Clinic in Simbabwes Hauptstadt Harare betreut heute über 4‘000 Patientinnen und Patienten, davon ein Drittel Kinder. Im angegliederten Ausbildungszentrum werden pro Jahr 250 Ärztinnen und Ärzte  sowie Pflegepersonal ausgebildet. Hinter dem Spital steht Lüthys Stiftung Swiss Aids Care International, welche er vor 10 Jahren gegründet hatte.

Vor seinem Engagement im Süden Afrikas war Ruedi Lüthy Mitbegründer des Zürcher Lighthouse. Zuvor leitet er über lange Jahre die Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich. Aids und HIV haben Lüthys Leben als Arzt und Menschen geprägt. Als Regionaljournal Wochengast verrät er, wie es dazu kam, warum er ausgerechnet in Simbabwe gelandet ist und wie sein Leben in diesem Land aussieht.