Wegen starkem Franken: Baustopp bei IWC

Die Schaffhauser Uhrenmanufaktur IWC will im Merishausertal im Kanton Schaffhausen ein neues Produktions- und Technologiezentrum bauen. Doch wegen des starken Frankens wird der Bau nun für ein Jahr unterbrochen. Dies bestätigt IWC gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Ein Mann hält ein Uhrwerk.

Bildlegende: In Zukunft sollen die Gehäuse und Werkteile im Merishausertal hergestellt werden. Keystone

Im Herbst 2014 hat der Spatenstich statt gefunden für das neue Zentrum. 13'000 Quadratmeter gross soll es werden, 250 Arbeitsplätze sollten entstehen, 40 Millionen Franken wollte IWC investieren. So viel hat IWC noch nie in ein einziges Projekt gesteckt. Der Schaffhauser Baudirektor Reto Dubach sprach von einer vorbildlichen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik.

Nun stoppt IWC die Bauarbeiten für ein Jahr. Grund ist der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank SNB, den Euromindestkurs aufzuheben. Der Baustopp «erlaubt es dem Unternehmen, die Auswirkungen des SNB-Entscheids längerfristig zu bewerten und die Baukosten neu zu verhandeln», schreibt IWC auf Anfrage des »Regionaljournals». Ob auch Veränderungen an der Grösse des Baus in Frage kommen, wollte IWC zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen.