Weihnachtsshopping: «Wir haben mehr erwartet»

Das Geld sitzt den Konsumentinnen und Konsumenten offenbar etwas weniger locker in der Tasche. Nach dem dritten Sonntagsverkauf in Zürich stellt die City-Vereinigung einen kleinen Rückgang fest im Vergleich mit dem Vorjahr. Dennoch will man nicht klagen.

Ein Verkäuferin in einem Spielwarengeschäft packt Geschenke ein.

Bildlegende: Grosses Portemonnaie für die Kleinen: Spielwaren sind im Weihnachtsgeschäft auch dieses Jahr ein Renner. Keystone

«Tendenziell liegen wir etwas unter dem Vorjahr», konstatiert Milan Prensil, der Präsident der City-Vereinigung Zürich. «Wir haben mehr erhofft, aber die Konsumenten haben sich wie im ganzen Jahr etwas zurückgehalten».

Dennoch will er nicht klagen. Am vierten Advent - dem dritten Einkaufssonntag - habe es ab Mittag immer mehr Kunden in den Geschäften gegeben. Gut lief das Geschäft bei Lebensmitteln (Fondue Chinoise), Elektronikartikeln wie Smartphones und - wie immer - bei Kinderspielzeug.

Weniger Absatz fanden bisher Textilien, besonders Wintersportbekleidung. Ob das am fehlenden Schnee oder der neuen Konkurrenz des Online-Handels liege, könne man noch nicht sagen, meint Prenosil. Genau Zahlen liegen noch nicht vor.