«Weltklasse Zürich»: «Alles ist auf die Sekunde geplant»

Am Leichtathletik-Meeting «Weltklasse Zürich» schaut die ganze Welt zu. Eine Panne im Letzigrund-Stadion würde von Millionen bemerkt. Damit das nicht passieren kann, übt ein Heer von Statisten unter der Regie von Vize-Direktor Andreas Hediger minutiös alle Abläufe.

Mit Funkgerät, Handy und einem Clipboard dirigiert Vize-Direktor Andreas Hedinger die Statisten - meistens Sportstudenten - durch den ganzen Testablauf im Letzigrund-Stadion. Zuvor werden sie gebrieft: «Sie müssen sich so verhalten wie die richtigen Sportler, auch ein wenig Faxen machen, zum Beispiel», erklärt Hediger. Alles wird 1:1 durchgespielt, so kann notfalls noch etwas geändert werden.

Auf Hedigers Clipboard ist jeder einzelne Punkt des Meetings samt genauer Zeit aufgeführt. Pannen soll es keine geben - schliesslich sind die Augen von 130 Millionen Fernsehzuschauern auf den Zürcher Letzigrund gerichtet. Hediger gibt kurze Anweisungen, ermahnt Mitarbeiter und organisiert zusätzliche Helfer. Alles im Minutentakt, schnell und präzis. «Ich bin ein Perfektionist», gibt Hediger zu. Allerdings sei dies für einen guten Ablauf des gigantischen Anlasses auch nötig.

Fernsehen SRF 2 überträgt den Anlass ab 20 Uhr. Auf Radio SRF 1 gibt es regelmässige Einschaltungen zum Geschehen.

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