Weniger Schalter, mehr Bancomaten bei der Kantonalbank

Die Schaffhauser Kantonalbank baut um. Sie investiert rund 10 Millionen Franken in ihren Hauptsitz in der Stadt Schaffhausen und in die Filiale am Fronwagplatz. Grund dafür sind die veränderten Kundenbedürfnisse.

E-Banking, Handy-Applikationen, 24-Stunden-Service an den Geldautomaten: Die Banken und deren Angebot verändern sich. Und damit auch die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden, die ihre Zahlungen heute häufig online erledigen.

Dieser Entwicklung will sich die Schaffhauser Kantonalbank anpassen. Sie baut ihren Hauptsitz in der Stadt Schaffhausen und die Filiale Herrenstube am Fronwagplatz um.

Nur noch ein Bancomat in der Herrenstube

In Zukunft wird es weniger Bankschalter geben, in der Herrenstube verschwinden sie ganz: «Wir sehen, dass die Bankschalter weniger gefragt sind als früher», erklärt Kantonalbank-Direktor Martin Vogel. In der Filiale am Fronwagplatz zum Beispiel habe man in den letzten vier Jahren einen Rückgang um 25 Prozent verzeichnet. In der Herrenstube wird es in Zukunft nur noch Bancomaten geben.

Am Hauptsitz in der Schaffhauser Altstadt schafft die Kantonalbank mit dem Umbau mehr Platz für die persönliche Beratung. «Diese ist nach wie vor gefragt - wenn es kompliziert und schwierig wird, braucht es das Gespräch mit dem Experten», so Vogel. Darum werden Kredit- und Anlageberatungen auch in Zukunft auf diesem Weg abgewickelt.

Die Umbauarbeiten beginnen im September und dauern bis im Frühling 2017.