Wenn nur noch die Zürichsee-Fähre übrig bleibt

Streetparade am unteren Seebecken, Seenachtsfest am oberen: die Strassen, um vom einen ans andere Zürichsee-Ufer zu kommen, sind am Wochenende gesperrt. Es bleibt nur noch der Weg über den See - mit der Fähre. Bei der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG ist man auf den Grossandrang vorbereitet.

Eine Fähre fährt auf Meile zu.

Bildlegende: Grossandrang: Die Zürichsee-Fähren AG erwartet am Samstag 6000 Autos. Keystone

Alle sechs Minuten eine Fähre und Betrieb bis um Mitternacht: Die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG ist gewappnet für das Ausnahmewochenende. Bis zu 6000 Autos erwartet sie laut der Zürichsee-Zeitung.

Gleich an beiden Enden des Seebeckens sind die Hauptverkehrsachsen vom einen Seeufer ans andere gesperrt. Das kommt selten vor. Zwar fallen die Streetparade in Zürich und das Seenachtsfest in Rapperswil jeweils auf einen Samstag anfangs August. Doch das Seenachtsfest findet nur alle drei Jahre statt.

Keine langen Wartezeiten

Fähren-Direktor Hans Isler hat zehn zusätzliche Mitarbeiter aufgeboten und sagt: «Wir freuen uns auf das Wochenende.» Denn mehr Kunden bedeuten mehr Einnahmen. Er ist zuversichtlich, dass es nicht zu einer langen Warteschlange kommt: «Wir schaffen den Andrang üblicherweise ohne Wartezeiten», sagt er im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Und auch der Kanton musste sich auf die Ausnahmesituation vorbereiten. Denn auf der Seestrasse in Meilen wird gebaut, eine Spur ist gesperrt. Statt der Ampel kommen deshalb bei grossem Andrang Verkehrskadetten zum Einsatz.