Widerstand gegen die Pläne des Zürcher Stadtrats am Central

Gegen die geplante Änderung an der Verkehrsführung am Central sind drei Einsprachen eingegangen. Eine davon liegt der Neuen Zürcher Zeitung vor. Sie wurde von der City Vereinigung und den beiden Automobilverbänden ACS und TCS eingereicht.

Blick aus der Vogelperspektive auf das Zürcher Central und die Bahnhofbrücke.

Bildlegende: Auf der Bahnhofbrücke will die Stadt eine Spur für den Bus und den Veloverkehr sperren. Google Maps

Der Zürcher Stadtrat will am Central die Gleise ersetzen. Dieser Teil des Vorhabens ist unbestritten. Die Gelegenheit will der Stadtrat aber auch nutzen, um die Tramhaltestelle zu erweitern und die Perrons zum Teil neu zu überdachen. Zudem will er auf der Bahhofbrücke eine der beiden Spuren für den Velo- und Busverkehr sperren. Damit will die Stadt die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer erhöhen. Doch den Beschwerdeführern gefallen diese Pläne nicht.

Ein Griff in die Trickkiste?

Die Einsprachen mussten beim Bundesamt für Verkehr (BAV) deponiert werden, weil die Stadt das 17-Millionen Projekt nach Eisenbahnbaurecht ausgeschrieben hat. Laut NZZ ist dies in den Augen der Kritiker ein Trick, mit dem der Stadtrat die Mitsprache des Kantons beim Projekt umgehen will. Sie verlangen unter anderem, dass das BAV die geplanten Änderungen an der Verkehrsführung zurückweist, damit diese nach kantonalem Recht beurteilt werden können.