Wie Schaffhausen vom Festival «Stars in Town» profitiert

Das Openair-Festival auf dem Schaffhauser Herrenacker hat sich innert kurzer Zeit etabliert. Auch bei der fünften Ausgabe stehen Weltstars auf der Bühne in der pittoresken Altstadt. Von deren Auftritt und den tausenden von Fans profitieren der Tourismus, aber auch die lokale Kulturszene.

Rund 20'000 Personen besuchen jeweils das viertägige Festival auf dem Schaffhauser Herrenacker. Mehr als die Hälfte davon reisen von ausserhalb des Kantons an. Alle Hotelzimmer in der Region sind während des Festivals ausgebucht. Das freut die Hoteliers und Touristiker. Das Festival sei aber auch kulturell ein Gewinn, sagt Mediensprecher Thomas Hauser im Interview mit Radio SRF.

«Wir bieten während des Festivals auch vieles Drumherum», so Hauser. Dazu gehören kleinere Bühnen, wo auch Musiker aus der Region auftreten oder ein Familienprogramm. Dieses Angebot abseits der grossen Bühne auf dem Herrenacker sei stetig ausgebaut worden.

Altstadt-Kulisse als Hauptkapital

Das Festival hebt sich aber vor allem durch seine Lage von anderen Openairs im nahen In- und Ausland ab. «Der Herrenacker hat wirklich etwas magisches», schwärmt Hauser, der von Beginn weg dabei ist. Der Platz mitten in der Schaffhauser Altstadt sei wie gemacht für ein Openair und biete dank seiner leichten Neigung auch von überall eine gute Sicht auf die Bühne.

Am Mittwochabend geht es nun los mit der fünften Ausgabe von «Stars in Town». Thomas Hauser «rechnet stark» damit, dass man schwarze Zahlen schreiben könne. Der gut laufende Vorverkauf sei das beste Zeichen dafür, dass sich «ihr» Festival etabliert habe.