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Zürich Schaffhausen Winterthur: Das Sparen hat sich ausgezahlt

Die Stadt Winterthur schliesst ihre Rechnung 2013 mit einem kleinen Plus von 1,7 Millionen Franken ab. Obwohl dieser Betrag unter den Erwartungen liegt, ist der Stadtrat mit dem Ergebnis zufrieden.

Budgetiert hatte der Stadtrat von Winterthur für das Jahr 2013 eigentlich ein Plus von 8,2 Millionen Franken. Die «sehr hohen, zusätzlichen und nicht beeinflussbaren gesetzlichen Ausgaben im Sozialbereich» hätten diese Pläne durchkreuzt, erläuterte der Stadtrat an einer Medienkonferenz.

Im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» zeigt sich Yvonne Beutler, Finanzvorsteherin von Winterthur, zufrieden mit der Rechnung 2013. Vor allem glücklich sei sie, dass die hohe Budgetüberschreitung im Sozialen kompensiert werden konnte.

Weniger Steuererträge als erwartet

Ohne die Einsparungen in der Verwaltung wäre der Rechnungsabschluss aber in die roten Zahlen gerutscht. Mit dem Plus von 1,7 Millionen Franken sei man nun zufrieden. Im vergangenen Jahr gab Winterthur 1,465 Milliarden Franken aus und nahm 1,467 Milliarden Franken ein. Die Steuererträge blieben wie schon im Jahr zuvor hinter den Erwartungen zurück.

3 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip, ZH
    Endlich Klartext: die exorbitanten Ausgaben im Sozialbereich brechen der Stadt das Genick. Aber wen wundert's: Die Mittelstands-Verbrämungsmassnahmen im steuerlichen, administrativen und verkehrsbezogenen Bereich zeigen genauso ihre Wirkung wie die expansiven, durch "sozialen Wohnungsbau" geförderte Magnetwirkung auf steuerschwache Schichten. Eigentlich sollten dafür Köpfe rollen. Entschädigungslos.
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    1. Antwort von M. Steiner, ZH
      Man sollte eine Untersuchungskommission beauftragen. Die mutmasslich ideologiegetriebenen Fehlentwicklungen in der Stadtplanung müssen für die Verursacher Folgen haben, weil sie m.E. fahrlässig waren oder noch sind.
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    2. Antwort von Daniel Griesser, Winterthur
      Die Sozialausgaben sind kein "Winterthurer" Problem. Überall in der CH wird der Mittelstand geschröpft, um die Reichen gebuhlt und den sozial Schwachen geholfen... irgend etwas läuft da falsch. Nur kapieren das unsere Politiker nicht. :-( Jeder der ohne Unterstützung auskommt (Prämienverbilligung, Sozialbeiträge, keine Steuergeschenke, ...) ist eigentlich blöd. Ich bin trotzdem stolz, ohne diese Unterstützung zu leben!
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