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Legende: Video Dschihadisten: Politiker fordern Prävention und Kontrolle abspielen. Laufzeit 04:22 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 09.04.2015.
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Zürich Schaffhausen Winterthur: Politiker fordern Massnahmen gegen radikale Muslime

Fünf Fälle von jungen mutmasslichen Jihadisten - und vermutlich stammen alle aus Winterthur: Politiker von links bis rechts verlangen nun Massnahmen, um die Radikalisierung von jungen Muslimen zu stoppen. Die in diesem Zusammenhang kritisierte Moschee in Embrach will Hand bieten für Lösungen.

Innert fünf Monaten wurden fünf Fälle bekannt von mutmasslichen Jihadisten, die aus der Schweiz nach Syrien gereist sind oder reisen wollten. Wahrscheinlich stammen sie alle aus Winterthur. Politiker von links bis rechts fordern nun mehr Kontrollen von Moscheen und präventive Massnahmen. Die Winterthurer Stadtregierung hält sich aber bedeckt und äussert sich derzeit nicht dazu, welche Schritte eingeleitet werden, um die Radikalisierung von jungen Muslimen zu stoppen.

Islamischer Kulturverein: Hausverbot für Extremisten

Dafür stellt sich der Islamische Kulturverein Embrach, welcher eine Moschee betreibt, der Diskussion. Erstmals nimmt er gegenüber der Sendung «Schweiz aktuell» des Fernsehens SRF Stellung. In dieser Moschee in Embrach gingen mindestens zwei der fünf mutmasslichen Jihadisten ein und aus, ein Geschwisterpaar aus Winterthurer, das Ende 2014 Richtung Syrien verreist ist.

Ein Vorstandsmitglied des Islamischen Kulturvereins, der aus Angst vor negativen Reaktionen anonym bleiben will, sagt dazu: «Wir verurteilen jegliche Form von Extremismus. Deshalb haben wir dem Geschwisterpaar auch sofort Hausverbot erteilt, als wir feststellten, dass sie zunehmend radikaler wurden». Im Fall des 25-jährigen Mannes, der diese Woche am Flughafen Kloten verhaftet wurde, sagt Vorstandsmitglied E.M.: «Wir kennen diesen jungen Mann nicht. Er war nie bei uns in der Moschee.»

Vorurteile abbauen

Der Islamische Kulturverein Embrach wurde vor zwei Jahren gegründet und betreibt seither eine Moschee im Industriegebiet von Embrach. Man bemühe sich um eine gute Integration, arbeite auch mit der politischen Gemeinde und den örtlichen Kirchen zusammen, so Vorstandsmitglied E.M. Im Mai ist zudem ein Tag der offenen Moschee geplant. Dieser Tag solle helfen, um Vorurteile abzubauen.

(simd; Schweiz Aktuell, 19:00)

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Steiner , Winterthur
    Vielleicht sollte man mal die Hotspots identifizieren und mit Hilfe der Sozialbehörde ausbaggern (SKOS aufkündigen vorher nicht vergessen)...
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  • Kommentar von P.Flückiger , Kt. Zürich
    Die Politikerinne/er sollten nicht ständig nach neuen Leistungen rufen, sondern zuerst das Geld bewilligen! Weil die nächste Sparmassnahme folgt auf dem Fuss und typischer weise bei der Polizei oder der Justiz. Also soll man zuerst denken und danach fordern.
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  • Kommentar von Lotrone Luca , 4000 Solothurn
    Da es historisch gesehen die erste Islamisierung überhaupt wäre, die rechtsstaatlich aufgehalten würde, ist diese Annahme nicht für Westeuropa unvernünftig. Der CIA hat in der Washington Post schon 2008 von "ungovernable cities in western europe" und dem ethnischen Bürgerkrieg in Europa ab den 2020er Jahren gesprochen. Ich war damals am Anfang des Islamwissenschaftsstudiums, und wir sahen darin Angstmacherei. Immer wieder erstaunlich, wie schwer Faschismus in seinen Anfängen zu erkennen ist.
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    1. Antwort von W. Pip , Züri
      Tja... hätte man wohl mal besser auf den linken Multikultiquatsch verzichtet und wäre heute weitgehend problemfrei. Erstaunlicherweise gibt es heute noch Leute, welche uns ihren Sozialbubu aufdrängen wollen. Eine multikulturelle Gesellschaft auf Staatsebene ist weder machbar noch wünschbar!
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