Winterthurer Schüler speichern Hausaufgaben auf USB-Stick

Winterthur will beim IT-Unterricht an der Schule eine Pionierrolle übernehmen. Alle Schulkinder sollen einen eigenen USB-Stick erhalten. Dieser soll ihnen ermöglichen, in der Schule und zu Hause mit den selben Programmen zu arbeiten.

Kleiner Stick, grosse Ziele. Mit diesem USB-Stick will Winterthur in der ICT-Ausbildung eine Pionierrolle übernehmen.

Bildlegende: Kleiner Stick, grosse Ziele. Mit diesem USB-Stick will Winterthur in der ICT-Ausbildung eine Pionierrolle übernehmen. SRF

Winterthur wäre die erste grössere Stadt der Schweiz, bei der alle Primarschüler mit einem sogenannten Lernstick ausgerüstet werden. Beim Lernstick handelt es sich um einen USB-Stick, auf dem viele Lernprogramme gespeichert sind. Die Schüler können diese Programme in der Schule und zu Hause anwenden. Auch die Aufgaben können sie auf ihrem Stick abspeichern.

Für den zuständigen Stadtrat Stefan Fritschi ist das Projekt beispielhaft: «Bei diesem Projekt erreichen wir mit wenig Geld, dass wir bei all unseren Schülerinnen und Schüler eine grosse Medien- und ICT-Kompetenz vermitteln können».

2000 neue Notebooks, 900 neue iPads

Die jetzige Infrastruktur der ICT (Information and Communications Technology) sei veraltet. Der Stadtrat hat deshalb beim Grossen Gemeinderat einen Kredit von 2,4 Millionen Franken beantragt. Etwa 500 Räume in den 40 betroffenen Schulhäusern sollen mit WLAN ausgestattet werden. Ausserdem will die Schule 2000 Notebooks und 900 iPads kaufen. Und – als Schweizer Premiere – sollen alle 7500 Schülerinnen und Schüler ihren eigenen USB-Stick erhalten.