Winterthurs Stadtverwaltung zieht in den Superblock

Über 800 Angestellte der Winterthurer Stadtverwaltung ziehen dieser Tage aus ihren weit verstreuten Büros in den neuen Superblock auf dem Sulzer-Areal. Mit der Zentralisierung will Winterthur Kosten sparen und der Bevölkerung eine Anlaufstelle unter einem Dach bieten.

Gelber Welti-Furrer-Lastwagen steht halbwegs in einem modernen Hochhaus

Bildlegende: Zügelwagen im Superblock: Die Winterthurer Stadtverwaltung zieht um. SRF

Der sogenannte Superblock ist das neue Hauptquartier der Winterthurer Stadtverwaltung. Nur die Betreibungsämter und die Arbeitsintegration bleiben an ihren dezentralen Standorten. Alle anderen 26 Verwaltungseinheiten arbeiten neu unter einem Dach. Auch Stadtpräsident Michael Künzle wird im sechsten Stock des Superblocks ein neues Büro beziehen.

Die städtischen Angestellten freuen sich grösstenteils auf ihren neuen Arbeitsplatz, wie das Regionaljournal bei einer Umfrage vor Ort erfahren konnte. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben aber auch gemischte Gefühle. Franz Trottmann, Leiter des Zentralisierungs- und Umzugsprojekts, ist seit drei Jahren mit der Planung beschäftigt. Natürlich brauche es bei allen Beteiligten etwas Improvisationstalent, um das Projekt umzusetzen, meint er heute.

«  Improvisationsgabe ist gefordert. »

Franz Trottmann
Leiter des Zentralisierungsprojekts

2010 hatten die Winterthurer Stimmberechtigten der Zentralisierung zugestimmt. Der Superblock gehört der AXA Winterthur; die Stadtverwaltung mietet von der AXA 26'000 Quadratmeter Bürofläche für 900 Arbeitsplätze in Grossraumbüros. Ende Juli sollen alle Mitarbeiter umgezogen sein. Die 13 dezentralen städtischen Liegenschaften, die nach dem Umzug leer stehen werden, will die Stadt umnutzen und vermieten. Sie will auf diese Art jährlich rund drei Millionen Franken einnehmen.