Ironman Zürich «Wir mussten schweren Herzens einigen Teams absagen»

Mit über 3000 Athletinnen und Athleten ist der Zürcher Ironman am 1. Wettkampftag an seine Kapazitätsgrenzen gelangt.

35'000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten bereits am Samstag die Wettkämpfe am 21. Zürcher Ironman verfolgen. Sie wurden mit schönem Wetter und Schweizer Siegern belohnt: Den Triathlon gewann Sven Riederer aus Wallisellen, Daniela Ryf aus Solothurn holte den Sieg bei den Frauen.

Trotz Aufstocken: Ausverkauft

Zum ersten Mal konnten jedoch nicht alle teilnahmewilligen Athletinnen und Athleten starten. Für den Schweizer Firmen-Triathlon hätten sie schweren Herzens einigen Teams absagen müssen, sagt Sprecher Manuel Orth gegenüber dem «Regionaljournal», obwohl sie das Angebot aufgestockt hätten. «Wir sind an die Kapazitätsgrenzen gelangt in der Wechselzone.»

(Cannabis)rauchende Zuschauer als Belastung?

Mit einem anderen Problem werden sich die Veranstalter noch weiter auseinandersetzen: In verschiedenen Landzeitungen wurde berichtet, Athletinnen und Athleten hätten sich über die Belastung durch (Cannabis)rauchende Zuschauer beklagt. Davon hätten sie nichts gehört, sagt Orth. Man werde den Vorwürfen jedoch nachgehen: «Wir nehmen das auf jeden Fall ernst und werden Massnahmen prüfen.»

Zugpferd Schildknecht

Für gute Presse sorgt dafür Lokalmatador Ronnie Schildknecht aus Samstagern: Es bestehen gute Chancen, dass er in Zürich seinen 10. Heimsieg holt. Für Sonntag rechnet Orth deshalb mit 65'000 Zuschauerinnen und Zuschauern.