Wo schon Beckham, Ronaldo und Shaqiri gekickt haben

Hier wurde mancher Star geboren: Wenn sich über Auffahrt in Zürich-Altstetten die besten internationalen Jugend-Teams der Welt mit denen aus der Schweiz messen. Unter anderen werden der FC Zürich (Titelverteidiger) und der Grasshopper Club versuchen, den internationalen Teams Paroli zu bieten.

Rasen der Sportanlage Buchern in Zürich-Affoltern

Bildlegende: Auf dem Rasen der Sportanlage Buchern in Zürich-Affoltern kickten schon viele berühmte Füsse. Keystone

18 Mal gewann Manchester United in der Vergangenheit das international renommierte Turnier der Nachwuchsmannschaften. In den letzten Jahren lief Manchester United aber nie mehr auf der Sportanlage Buchlern in Zürich-Altstetten ein. Dass sie am Jubiläums-Anlass wieder dabei ist, freut deshalb Jürg Hofmann, OK-Präsident des FIFA Youth Cup und Präsident der Blue Stars, besonders: «Das war uns das Allerwichtigste». Abgesehen von Manchester sind auch sonst prominente Mannschaften vertreten, zum Beispiel Borussia Dortmund. Ausser den Fussballspielen wird ein familienfreundliches Rahmenprogramm geboten, der Eintritt ist zudem gratis.

«Where stars are born»

Schon häufig kickten am FIFA Youth Cup zukünftige Fussballstars, zum Beispiel David Beckham oder Xherdan Shaqiri. Jürg Hofmann rückt den Mythos, dass solche Spieler auf der Buchlern erst entdeckt werden, zurecht: «Oft sind sie schon in jungen Jahren im Kader der 1. Mannschaft und auf dem Sprung zum Berühmtsein.» Nichtsdestotrotz gilt der Youth Cup als Sprungbrett, denn immer sind viele Spielervermittler zugegen, die nach neuen Talenten spähen.

Schon Sepp Blatter war mit dabei

Und manche Stars kommen auch in fortgeschrittenem Alter gerne wieder ans Turnier zurück. So wie heuer etwa die englische Fussball-Legende Nicky Butt oder der Neuseeländer Wynton Rufer, der in den achtziger Jahren beim FCZ und bei GC gross aufspielte. Rufer reiste auf Einaldung der Organisatoren mit einer neuseeländischen Jugendauswahl an. Auch Fifa-Boss Sepp Blatter kickte in jungen Jahren mit dem FC Siders beim Turnier mit: «Wir übernachteten in einem Keller, heute schlafen die jungen Spieler im Hotel.»