«Wo Zürich über sich selbst erzählen kann»

Zürich und seine Geschichte erlebbar machen: das will der Zürcher Stadtrat mit einer neuen Ausstellung im Landesmuseum. Ziel ist, dass sich der Kanton Zürich und das Schweizerische Nationalmuseum an den Kosten beteiligen.

Geplant sind multimediale Installationen, die über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Raums Zürich orientieren. Der Stadtzürcher Kulturchef Peter Haerle: «Wir wollen nicht Objekte präsentieren, sondern interaktiv mit modernen Mitteln informieren.»

Mit dem Projekt werden nicht nur Touristen und Touristinnen angesprochen, zum Zielpublikum der neuen Ausstellung gehört auch die ortsansässige Bevölkerung. Haerle: «Bis jetzt fehlt ein Ort, an dem man sich umfassend über Zürich informieren kann.» Die Idee ist auch, dass die Leute durch die Ausstellung ermuntert werden, Zürich auf eigene Faust zu erkunden.

Ab 2016 im Erweiterungsbau

Für die Einrichtung der 330 Quadratmeter grossen Ausstellungsfläche im neuen Erweiterungsbau beantragt der Stadtrat dem Parlament einen Investitionsbeitrag von 1,76 Millionen Franken und einen jährlichen Betriebsbeitrag von 300'000 Franken. Das Projekt kommt nur zustande, wenn auch Regierungs-, und Kantonsrat sowie das Schweizerische Nationalmuseum ihre Anteile an den Kosten bewilligen. Der Kanton soll 2,46 Millionen Franken für Investitionen aus dem Lotteriefonds beisteuern sowie ebenfalls 300'000 Franken pro Jahr für den Betrieb.

Der Erweiterungsbau des Landesmuseums in Zürich soll 2016 eröffnet werden. Die Bauarbeiten sind im Gange. Parallel dazu wird das bisherige Landesmuseum umfassend saniert.