ZSC-Stadiongelände ist kein Kulturland

Nun steht es schwarz auf weiss: Auch nach dem Ja zur Kulturlandinitiative kann der ZSC sein neues Eishockey-Stadion in Zürich-Altstetten bauen. Das schreibt die kantonale Baudirektion in ihrer Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat.

ZSC-CEO Peter Zahner vor einem Gipsmodell der neuen Eishockeyarena.

Bildlegende: Unklarheit beseitigt: ZSC-CEO Peter Zahner kann nun mit Vollgas weiter am neuen Stadion planen. Keystone

Sie wollte Klarheit: Die grüne Kantonsrätin Esther Guyer – ein bekennender ZSC-Fan – erkundigte sich bei der Baudirektion, ob es zutreffe, dass die planungsrechtlichen Auflagen für das neue Stadion erfüllt seien.

Keine Hindernisse mehr aus Sicht des Kantons

Ja, heisst es in der Antwort, die seit Donnerstag vorliegt. Zumindest aus Sicht des Kantons gebe es keine planungsrechtlichen Hindernisse mehr, sagte Markus Pfanner, Sprecher der Baudirektion gegenüber Radio SRF. Das Gelände liege gemäss neuem kantonalen Richtplan innerhalb des Siedlungsgebietes. Von der Kulturlandinitiative der Grünen werde das Areal nicht tangiert.

In der Stadt Zürich wird das Bauland aber nochmal aufs politische Parkett, sprich, in den Gemeinderat kommen. Denn das Gebiet soll umgezont werden: von einer Erholungszone in eine Zone öffentlicher Bauten.

ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner reagiert auf Anfrage erleichtert: «Ich bin froh, dass das Thema nun klar und vom Tisch ist.» Man könne jetzt mit Volldampf weiter planen. Die neue Hockeyarena soll 2022 betriebsbereit sein.