Zu viele Leute im «Mascotte»: Die Feuerpolizei greift ein

Der Zürcher Traditionsclub darf künftig nicht mehr so viele Besucherinnen und Besucher hereinlassen. Das hat die Feuerpolizei bei einer Kontrolle verfügt. Zu gefährlich sei der Betrieb sonst.

Mascotte von aussen

Bildlegende: Feierte vor kurzem das 100-jährige Jubiläum: Das «Mascotte» am Bellevue. Keystone

Die Feuerpolizei sagt in Zürich, wie gefeiert wird. Sie macht – auch unangemeldet – Kontrollen in Clubs und überprüft, ob alle Regeln eingehalten werden. Vor ein paar Wochen überprüfte die Feuerpolizei an einem Party-Abend das «Mascotte» und stellte fest, dass viel zu viele Besucher im Lokal waren.

Verteilt auf sechs Stunden waren 800 Personen im Traditionsclub. Eigentlich dürften es aufs Mal bloss 350 sein. Eine solche Überbelegung dürfe in Zukunft nicht mehr vorkommen, teilte die Feuerpolizei den Clubbetreibern mit.

Der Club gibt sich einsichtig

Das «Mascotte» will diese Auflage einhalten, wie Sprecher Martin Stricker auf Anfrage des «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» sagt. «Wir werden uns konsequent daran halten.»

Grosse Einbussen wegen dieser Einschränkung befürchtet der Club nicht. Auch mit einer 350-Personen-Grenze könne man das «Mascotte» rentabel betreiben, ist Stricker überzeugt. «Das sollte kein Problem sein.»

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Zürcher Mascotte wird 100

2:44 min, aus Tagesschau vom 13.1.2016