Zürcher Bauten sollen günstiger werden

Die Stadt Zürich will die Kosten beim Hochbau drastisch senken. Seit 2013 hat sie bei geplanten Neubauten rund 17 Millionen Franken eingespart, in den nächsten fünfzehn Jahren sollen es rund 80 Millionen Franken sein.

Projektbild Schulanlage Schauenberg

Bildlegende: Schulen sollen bis zu 10 Prozent günstiger gebaut werden, wie die geplante Schulanlage Schauenberg in Zürich-Affoltern. ZVG

Kleinere Flächen, verbesserte Prozesse, Einbezug der Lebenszyklen von Hochbauten – mit diesen und weiteren Massnahmen will die Stadt Zürich beim Bauen sparen.

Am Mittwoch präsentierte Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) erste Ergebnisse der Bemühungen. Demnach konnten seit 2013 bei geplanten Neubauten rund 17 Millionen Franken eingespart werden. Weitere 80 Millionen sollen es bis 2030 sein.

Mit weniger Fläche auskommen

«Grösster Hebel zur Kostensteuerung» ist gemäss Odermatt die Bedarfsabklärung. Entscheidend sei die Phase der Bestellung. Und hier sei der «grösste Kostentreiber» die zu verbauende Fläche. Das Hochbaudepartement habe deshalb den Fokus auf mögliche Flächenreduktionen pro Nutzungseinheit gelegt.

Neubauten – etwa Alterszentren oder Schulhäuser – will die Stadt um zehn Prozent günstiger erstellen. Auch die städtischen Büros sollen mit weniger Fläche auskommen, ohne dass aber die Qualität der Arbeitsplätze leidet.