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Zürich Schaffhausen Zürcher Financier muss viereinhalb Jahre ins Gefängnis

In einem abgekürzten Verfahren hat das Bezirksgericht Zürich den ehemaligen Präsidenten des Rennvereins Zürich zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Hinzu kommt eine Busse von 800 Franken und ein fünfjähriges Berufsverbot.

Legende: Video Zürcher Financier muss ins Gefängnis abspielen. Laufzeit 2:05 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 06.12.2013.

Seit knapp zwei Jahren sitzt der 45jährige Finanzjongleur aus Zürich in Untersuchungshaft. Dies nach einer spektakulären Verhaftung im Dezember 2011. Damals versuchte der Angeklagte, über die Fassade seines Wohnhauses zu fliehen.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Präsidenten des Rennvereins Zürich unter anderem Veruntreuung und gewerbsmässigen Betrug mit einer Deliktsumme von über 30 Millionen Franken vor. 40 Investoren soll er über's Ohr gehauen und mit dem Geld ein Leben in Saus und Braus finanziert haben.

Ein Vorwurf, den das Bezirksgericht Zürich nun bestätigt hat. Der Zürcher Financier soll deshalb viereinhalb Jahre hinter Gitter, zudem werden ihm ein fünfjähriges Berufsverbot und eine Busse von 800 Franken auferlegt. Ein Urteil, welches der Angeklagte bereits im Vorfeld akzeptiert hat. Deshalb fand der Prozess am Bezirksgericht Zürich nur noch im sogenannten «abgekürzten Verfahren» statt.

5 Kommentare

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  • Kommentar von R.käser, Zürich
    Vorschlag, wir buchten diese Staatsanwaltschaft für 15 Jahre ein, weil es verhältnismäßig ist. So haben die mal Zeit sich Gedanken über ihre schwachsinnigen Urteile zu machen. Falschparken ist hier das größere Verbrechen oder was?
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  • Kommentar von Fritz Frei, Buriram
    Einmal mehr: Nach dem Urteil wird er wie lange sitzen? 6 Monate, 8 Monate? Dann wird er wegen guter Führung entlassen. Hoffentlich gilt wenigstens das Berufsverbot ab Inkrafttreten des Urteils und nicht ab Antreten der Untersuchungshaft.
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  • Kommentar von Daniel Frei, lupfig
    Dieser Zürcher Finanzjongleur hat offenbar mit total 30 Mio. Franken 40 Investoren über's Ohr gehauen. Schön, dass er 54 Monate Knast kassiert hat. Nun hat er ausreichend Zeit, über sein Fehlverhalten nachzudenken. Analog dieses Falles sollte die Justiz auch diejenigen CH-Banker ins Visier nehmen, die kriminell nachweisbar agierten. Auch diese Krawatenträger gehören in den Knast, ohne wenn und aber.
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