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Zürich Schaffhausen Zürcher Hauseigentümer sollen Solarstrom machen

Das Zürcher Elektrizitätswerk ewz will Hauseigentümer motivieren, Solaranlagen zu erstellen. Mit einem Rundumpaket bietet das ewz Interessierten Unterstützung an. Die Solarstrom-Menge bleibt aber klein - und der Solasrtrom teuer.

Modernes Haus mit Solarpanels auf dem Flachdach
Legende: Das ewz will mehr Solarpanels auf Privathäusern wie hier in Neu-Oerlikon nutzen. Keystone

Letzten August baute das ewz auf einem Zürcher Schulhaus erstmals eine Solaranlage für Alle. Der Verkauf von Anteilen war ein grosser Erfolg. Das ewz hat in der Zwischenzeit weitere öffentliche Solaranlagen realisiert, weitere sind geplant. Nun hat das ewz auch private Hauseigentümer im Auge.

Mit einem Rundumpaket will es Zürcher Hausbesitzer dazu animieren, Panels auf den Dächern ihrer Häuser zu installieren und den so gewonnenen Solarstrom ins öffentliche Energienetz einzuspeisen. Das ewz bietet Interessierten seine Hilfe an, zum Beispiel bei der Vermittlung von Förderbeiträgen des Bundes und bei der Beschaffung der nötigen Baubewilligungen.

Solarstrom bleibt doppelt so teuer

Trotz all diesen Anstrengungen bewegt sich der Anteil des Solarstroms am gesamten Stromangebot immer noch im Promillebereich. Dennoch will das ewz den Preis für Solarstrom leicht senken. Nicht dass Solarstrom dadurch wirklich billig würde: Für reinen Solarstrom bezahlt man in Zürich im Vergleich zum herkömmlichen Strom immer noch mehr als das Doppelte.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip, Züri
    Was für ein Schildbürgerstreich: selbst produzierten Solarstrom darf man nicht in die eigene Hausinstallation einspeisen oder „zumischen“, sondern wird gezwungen, den Strom ins Netz einzuspeisen und ihn dann wieder teuer vom Stromanbieter zurückzukaufen. Längst gibt es interessante Speichersysteme (manchmal mit E-Autos gekoppelt), welche autarke Lösungen ermöglichten, doch deswegen leider illegal… Und da wundert man sich, warum Photovoltaik hier kein Erfolgsmodell ist? Seldwyla eben…
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