Mehr Notfälle, mehr Patienten Zürcher Kinderspital wächst und wächst

Das Jahr 2016 geht für das Zürcher Kinderspital (Kispi) als weiteres Jahr mit einem Wachstum in die Bücher ein. Alleine in der Notfallstation stieg die Anzahl der Behandlungen um sieben Prozent. Finanziell lohnt sich das nicht unbedingt.

Hinweistafel zur Notfallstation vor dem Kinderspital Zürich

Bildlegende: Deutlich mehr Patientinnen und Patienten, aber weniger schwere Fälle: Das drückt auf die Einnahmen. Keystone

Die Zahlen sind eindrücklich: Stationär wurden im vergangenen Jahr 8159 Kinder und Jugendliche am Kispi behandelt, gegenüber 7800 im Vorjahr. Im ambulanten Bereich war der Anstieg noch grösser: Alleine die Notfallstation verzeichnete eine Zunahme von über 2700 Personen auf 39'550.

Auf die Finanzen hat die Zunahme der Patientenzahlen nicht automatisch eine Steigerung der Einnahmen zur Folge. Wie das Kinderspital Zürich in seinem Jahresbericht mitteilt, nahmen die Erträge aus dem Spitalbetrieb im Jahr 2016 weniger stark zu als erwartet. Grund ist der tiefere Schweregrad der Fälle, also eigentlich eine erfreuliche Sache. Die Trägerin des Kispis, die Eleonorenstiftung, konnte trotzdem über alles betrachtet das Jahresergbenis 2016 steigern: von 13,3 auf 17,3 Millionen Franken.