Zürcher Shoppingmeile wird ab April zur Baustelle

Die Visitenkarte der Stadt Zürich wird aufpoliert. Vom April 2013 bis im November 2014 ersetzt die Stadt Zürich auf der Bahnhofstrasse Tramgeleise und Bäume, saniert Werkleitungen und gestaltet die Haltestellen neu. Flanieren soll trotz der Bauarbeiten möglich sein.

Die Sanierte Bahnhofstrasse bei Nacht in einer Visualisierung des Tiefbauamtes Zürich

Bildlegende: Stromsparleuchten und Schutz für die Baumwurzeln: Zwei der Massnahmen, die bei der Sanierung umgesetzt werden. ZVG

Die Bauarbeiten werden in vier Etappen aufgeteilt. Die Stadt will damit sicherstellen, dass das Sechseläuten, die Streetparade und der Marathon an der Leichtathletik-Europameisterschaft 2014 durch die Arbeiten nicht behindert werden. Als erstes nimmt die Stadt den Abschnitt zwischen der Augustinergasse und dem Paradeplatz in Angriff.

Weg mit dem Flickenteppich

"Es ist eine Operation am offenen Herzen", umschreibt Stefan Hackh vom städtischen Tiefbauamt das Projekt. Im Rahmen der Arbeiten werden die stark abgenutzten Tramgeleise ausgewechselt, neue Werkleitungen eingezogen und das Glasfasernetz erweitert. Die Haltestellen werden behindertengerechet ausgebaut und 72 der 177 Linden ersetzt. Die ganze Strasse soll sanft neu gestaltet werden. Nach der Sanierung habe die Bahnhofstrasse wieder ein Aussehen, «wie es der Visitenkarte unserer Stadt gebührt», schreibt die Stadt in seiner Mitteilung.

Das Tiefbauamt sei sich bewusst, dass die Bauarbeiten für die Geschäfte und deren Kundschaft kein Vergnügen sind. Es habe deshalb schon früh mit den Gewerbetreibenden Kontakt aufgenommen und sie detailliert über das Bauvorhaben informiert, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Stadt verspricht, dass die Zufahrt zu den Geschäften gewährleistet ist und auch Flanieren entlang der Schaufenster weiter möglich bleibt. Zwischen den Bauabschrankungen und den Schaufenstern soll ein Raum von drei Metern Breite offen bleiben.