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Zürcher Soziokultur Digitalisieren ja, aber mit Mass

Zürcher Stadtparlament segnet Soziokultur-Subventionen ab, will aber nicht zehn Prozent für Digitalisierung abzwacken.

Freilicht-Zirkus mit Kindern im Trapez
Legende: 32 Millionen Franken jährlich für Soziokultur: Auch der Kinderzirkus Robinson profitiert. Keystone
  • Der Zürcher Gemeinderat hat einer Weisung zugestimmt, wonach die Stadt die wichtigen soziokulturellen Einrichtungen bis 2024 jährlich mit insgesamt 32 Millionen Franken unterstützt.
  • In den Genuss der Subventionen kommen Gemeinschaftszentren, die Jugendarbeit, Jugend- und Quartietreffs, einige Kulturvereine, die Pädagogische Aktion und der Kinderzirkus Robinson.
  • Mit einem Postulat forderte die GLP, dass zehn Pozent dieser Subventionen für die Digitalisierung der Einrichtungen eingesetzt werden, z.B. für Saal-Reservierungssysteme.
  • Alle Parteien ausser der CVP waren dagegen. Die Digitalisierung solle im Rahmen der gesamten Stadt vorangetrieben werden und nicht in Form von Teilprojekten einzelner Departemente.
  • Mit einer Textänderung der SP, welche auf die Zehn-Prozent-Vorgabe verzichtet und dem Stadtrat die Digitalisierungshoheit überlässt, kam der Vorstoss mit 69 zu 48 Stimmen dennoch durch.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Richtige Entscheidung, die 10% nicht dem unkritischen Digitalisierungswahn zur Verfügung zustellen. Gemeinschaftseinrichtungen müssen allen zugänglich sein, auch jenen, welche keine digitalen Kompetenzen haben! Ausserdem fällt niemandem ein Stein aus der Krone, wenn man gewisse Dinge im Leben noch altmodisch organisiert,
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