Zürcher «Stadtsommer» kommt an seine Grenzen

Die sechs gratis Konzerte waren zum Teil so beliebt, dass viel mehr Leute als geplant gekommen waren. Die Veranstalter des Stadt Zürcher «Stadtsommer» wollen ihr Konzept deshalb überdenken. Auf gratis Konzerte zu verzichten, komme aber nicht in Frage, hiess es auf Anfrage.

Viele Leute hören sich vor einer Bühne ein Konzert an.

Bildlegende: Vor lauter Leute war am Samstagabend vor dem Helsinki die Zürcher Band «JJ & Palin» kaum noch zu sehen. SRF

Wunderbares Wetter, tolle Konzerte, extrem viele Zuschauer: Die 16. Ausgabe der Konzertreihe «Stadtsommer» war ein Erfolg. Zu diesem Schluss kommt Susanne Spreiter, die für die Kulturabteilung der Stadt Zürich diesen Anlass organisiert. Aber der Erfolg hat auch seine Schattenseiten: Zum Abschlusskonzert am Samstagabend vor dem Helsinki kam weit über tausend Leute, da sei man an Grenzen gestossen. Da müsse man selbstkritisch über die Bücher, bekennt Susanne Spreiter.

Was das heisst, sei zwar noch nicht klar. Aber Susanne Spreiter kann sich vorstellen, neue Konzertorte zu wählen. Einen Eintritt zu verlangen, kommt für sie jedoch nicht in Frage.

Konzert im Botanischen Garten

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr ein Konzert im Botanischen Garten statt. Auch da waren es sehr viele Leute. Der Ort habe sich aber bewährt, bilanziert Susanne Spreiter, die Leute seien sehr vorsichtig gewesen und hätten keine Schäden an den Pflanzen hinterlassen. Ob auch im kommenden Jahr im Botanischen Garten ein Konzert stattfinden wird, ist jedoch noch nicht klar.