Zürcher Verkehrsplaner stehen vor Problemen

Bis 2040 erwartet das Bundesamt für Raumentwicklung eine massive Verkehrszunahme auf Strassen und Schienen. Einen Brennpunkt macht das Amt in der Region Pfannenstiel, im Zürcher Unterland, Winterthur und im Weinland aus.

Stau auf der Rosengartenstrasse

Bildlegende: Auf den Zürcher Strassen wird es künftig wohl mehr Staus geben. Keystone

Die Prognose, welche der Bund in seiner Verkehrsperspektive 2040 macht, lässt für den Raum Zürich Böses erahnen. In mehreren Regionen wird der Verkehr um ein Vielfaches ansteigen:

  • In der Region Pfannenstiel soll der Autoverkehr bis 2040 um 25 Prozent wachsen, der öffentliche Verkehr (öV) gar um 65 Prozent.
  • Im Unterland steigt der Autoverkehr um 21 Prozent, der öV um 68 Prozent.
  • Engpässe erwartet der Bund auch im Weinland (Auto: +25%, öV: +26%) und im Raum Winterthur (Auto: +16%, öV: +58%)

Aufgrund dieser Prognose rechnet Nicole Mathys vom Bundesamt für Raumentwicklung mit mehr Staus in der Region Zürich – vor allem auf den Strassen: «Wir sehen, dass die geplanten Kapazitätserweiterungen nicht genügen und dass weiter Probleme bestehen werden.» Die Zürcher Verkehrsplaner sind also gefordert.

Auch im Kanton Schaffhausen soll der Verkehr ansteigen, der Autoverkehr um 18 Prozent, der öffentliche Verkehr um 46 Prozent.