Zürich und Bern: Versöhnliche Töne im Kampf um die Herzmedizin

Die beiden Konkurrenten Zürich und Bern wollen in Sachen Herzmedizin keine Kämpfe mehr austragen. Anstatt nur zwei nationale Herzzentren sollen nun drei möglich sein, im herzlichen Einvernehmen, sozusagen.

Herzoperation an einem Kleinkind.

Bildlegende: Ein jedes Herz an seinen Ort, erspart viel Müh und böse Wort - finden die Chirurgen. Keystone

Die beiden Städte, Zürich und Bern, haben Stellung bezogen im Kampf um die Herzmedizin: Zürich will sein neues Herzzentrum schon in diesem Herbst eröffnen, Bern stellt ein Herzzentrum auf 2020 in Aussicht. Die beiden Zentren sollen neben Lausanne die Herzspitzenmedizin abdecken.

Dies finden zumindest Chirurgen in Zürich und Bern. Sie schlagen versöhnliche Töne an und sind der Meinung, dass es neben Lausanne noch zwei Herzzentren geben kann. Ihrer Ansicht nach ist es wichtig, dass Patienten für einen Eingriff nicht durch die halbe Schweiz reisen müssen, sondern in der Nähe ihres Wohnorts behandelt werden können.

Politisch steht der Entscheid zu den Standorten für Herzspitzenmedizin jedoch noch aus.

Video «Nervosität am Unispital Zürich» abspielen

Nervosität am Unispital Zürich

2:09 min, aus Tagesschau vom 5.3.2013