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Zürich Schaffhausen Zürich will bei der Umsetzung der SVP-Initiative aktiv mitreden

Der Wirtschafts- und Forschungsstandort Zürich sei auf gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen, findet der Zürcher Regierungsrat. Er fordert eine Umsetzung der SVP-Initiative, welche die Bilateralen Verträge nicht gefährdet.

Protrait von Ernst Stocker mit gefalteten Händen
Legende: Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker will in Bern nicht als Bittsteller auftreten. Er stellt konkrete Forderungen. Keystone

Schon am Abstimmungssontag hat die Zürcher Regierung klar gemacht, dass sie die Interessen des stärksten Wirtschaftskantons bei der Umsetzung der SVP-Initiative aktiv einbringen will. Mit einem Schreiben an der Bundesrat hat der Regierungsrat dies nun bekräftigt.

Den Wirtschaftsmotor nicht ins Stottern bringen

«Wir sind der Meinung, dass die Bilateralen Verträge erhalten bleiben müssen», sagt Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Daran müsse sich die Umsetzung der Initiative orientieren.

Die Initiative der SVP will die Einwanderung dieser Fachkräfte mit Hilfe von Kontingenten beschränken. Die Wirtschaftskraft Zürichs müsse bei der Vergabe dieser Kontingente berücksichtigt werden, fordert die Regierung weiter. Und sie macht auch Vorschläge zur konkreten Umsetzung. So sollen die Postion von inländischen Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt gestärkt werden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip, ZH
    der Zürcher Kantonsrat hat gar nichts zu fordern. Der Souverän hat entschieden, und so wird das auch umgesetzt. Und wenn dazu die Bilateralen gekündigt werden müssen, dann ist auch das zu tun! Politiker, haltet eindlich mal Euren Schnabel, ihr habt's vergeigt!
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Das Rennen um die Kontingente ist um einen weiteren Teilnehmer reicher: RR Stocker (SVP) vertritt die ZH-Regierung mit dem Anliegen, dass Zürich speziell grosse Kontingente erhalten müsse. Damit die Wirtschaft auch weiter rund läuft. Jetzt interessiert eigentlich nur noch, was die SVP und das ("unabhängige Volk") dazu sagen, wenn nun gerade aus Zürich mit der überfüllten S-Bahn, den verstopften Strassen und den viel zu teuren Wohnungen solche Ansprüche anmeldet .......
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  • Kommentar von M. Roth, Luzern
    Die CH-Bevölkerung ist nicht auf importiertes ausländisches Lohndumping angewiesen. Und ausländische "Führungs-Abzocker" auf der Teppichetage, welche die CH Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft kaputt machen, schossen in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden. Höchste Zeit, dass diese Giftpilze verschwinden.
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