Zur Totenmesse wird getanzt

Seit Andreas Homoki Chef des Zürcher Opernhauses ist, ist die Liste der auftretenden Stars nicht mehr so lang wie früher. Dafür ist das Programm am Opernhaus umso vielfältiger, wie Homoki mit dem Spielplan für die neue Saison beweist. Es wird etwas für jeden Geschmack geboten.

Intendant Andreas Homoki startete die Präsentation des neuen Spielplans mit einer Liebeserklärung an Zürich und sein Opernhaus: Zürich sei die schönste Stadt zum Wohnen und das Opernhaus der beste Platz zum Arbeiten, erklärte Homoki. Mit dieser Begeisterung will Homoki das Opernhaus-Publikum in der neuen Saison anstecken.

Homokis erste Operette

Es werden elf Premieren gezeigt, darunter Mozarts «Die Entführung aus dem Serail» und «Médée» von Marc-Antoine Charpentier. Die kleinen Zuschauer werden mit der Kinderoper «Der Zauberer von Oz» ins Opernhaus gelockt.

Als einen der Höhepunkte der neuen Saison bezeichnet Andreas Homoki ausserdem die Neuproduktion «Messa da Requiem». Unter der Leitung von Christian Spuck tanzt das Ballett Zürich zur Totenmesse von Giuseppe Verdi. Besonders aber freut sich Andreas Homoki auf «Das Land des Lächelns» von Franz Lehár, denn es ist die erste Operette, die der Chef persönlich am Opernhaus inszeniert.