Zweite Runde: Opfikon nimmt Schulraum-Planung erneut in Angriff

Nach dem Nein der Stimmberechtigten zum Schulhaus-Projekt im Glattpark muss Opfikon über die Bücher. Der Stadtrat hat nun eine Art Task Force eingesetzt - aus den eigenen Reihen. Ziel ist es, innert nützlicher Frist eine neue Lösung zu finden.

halbfertige Neubauten mit mehreren Baukränen, im Vordergrund der Glattpark-See mit Schilfufer

Bildlegende: Opfikon - hier der Glattpark - wächst und braucht dringend neuen Schulraum. Keystone

Opfikon wächst rasch und benötigt neuen Platz für seine Schulkinder. Das 74-Millionen-Projekt eines Primarschulhauses mit 18 Klassenzimmern, Aula und Doppelturnhalle auf dem Areal des Glattparks war einer knappen Mehrheit der Stimmberechtigten jedoch zu teuer. Sie lehnte den Kredit am 18. Mai ab.

Das Projekt abzuspecken und auf die Schnelle durchzupauken, komme nicht in Frage, erklärt Stadrat Valentin Perego: «Wir hätten dann keinerlei Reserve mehr oder gar schon von Anfang an zu wenig Platz.»

Der Opfiker Stadtrat hat deshalb eine Task Force eingesetzt, um die Schulraumplanung neu zu überdenken. Allzu lange darf dies aber nicht dauern, denn das Schulraumploblem ist akut. Der Stadtrat von Opfikon hofft deshalb, bis im Herbst dieses Jahres Konkreteres zur neuen Schulraumstrategie sagen zu können.