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15 Organisationen fordern Schweiz soll Verhandlungen mit Türkei unterbrechen

  • 15 Organisationen fordern vom Bundesrat, die laufenden Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit der Türkei zu sistieren.
  • Den Aufruf tragen unter anderem die SP und die Grünen.
  • Die Verhandlungen sollen erst weitergeführt werden, wenn die Türkei alle politischen Gefangenen freilässt.
Schweizer Flagge und türkische Flagge auf Tisch
Legende: Weitere Verhandlungen sollen erst folgen, wenn die Türkei ihre politischen Gefangenen freilässt. Keystone

Zudem müsse die Türkei sicherstellen, dass Medien und Nichtregierungsorganisationen wieder uneingeschränkt arbeiten können. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker. Betroffen von Repressalien seien die türkische Opposition und die kurdische Minderheit.

Auch Syrien ein Dorn im Auge

In einem Communiqué fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker, dass alle politisch motivierten Verfahren in der Türkei eingestellt werden sollen. Sie prangert auch die türkische Intervention in Syrien an, es handle sich um eine «völkerrechtswidrige Aggression».

Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation Efta und der Türkei ist seit 1992 in Kraft. Derzeit wird es vom Bundesrat und den betroffenen Ländern modernisiert und erweitert. Zur Efta gehören neben der Schweiz auch Norwegen, Island und Liechtenstein.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Geschaeft (ausgenommen Schutz vor dem Aufkuaf des Tafelsilbers durch Auslaender oder gar ins Ausland) sollte ebenso wenig wie Sport mit der Politik vermengelt werden....
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  • Kommentar von Filippo Mazza (Filippo-+)
    Grundsätzlich gerechtfertigte Forderungen. Wer das befürwortet muss aber konsequent sein. Dann gibts mit der Halben Welt keine Geschäfte mehr. Zudem sind wir mit unsern Waffenverkäufen Moralisch nicht ohne Schuld. Wer gute Beziehung Pflegt hat eher Chance was zu Bewirken als wer moralisiert,droht und sanktioniert.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Es kann doch nicht sein, dass Organisationen die Schweizer-Politik machen. Diese Organisationen haben selber zu viel „Dreck“ am Stecken und sollen zuerst vor ihren eigenen Türen wischen! Die Schweiz soll aber aufhören, fremde Länder zu werten für Dinge die sie nichts angeht. Wir müssen nicht gegen schlechte Länder wettern. Wir müssen mit erfahrungsgemäss guten Staaten arbeiten und Beziehungen aufbauen. Alles andere bringt nichts!
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