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Schweiz 3 Milliarden für Bahnausbau in der Romandie

In Renens bei Lausanne haben Vertreter der SBB und der Behörden den offiziellen Start des Projektes «Léman 2030» gefeiert.

Projektskizze des Bahnhofs Renens.
Legende: Bereit für das Jahr 2030: So soll der Bahnhof Renens (VD) dereinst aussehen. SBB.CH

Es ist das grösste Bahnprojekt des kommenden Jahrzehnts in der Romandie. Das schreibt das Bundesamt für Verkehr (BAV). Die Kosten belaufen sich auf 3 Milliarden Franken, wovon der Bund den grössten Teil trägt.

Grösser, besser, schneller

Das Bundesamt erwartet, dass bis zum Jahr 2030 täglich 100'000 Bahnpassagiere zwischen Lausanne und Genf unterwegs sind – doppelt so viele wie heute. Deshalb werden die Sitzplätze bis dahin verdoppelt, der Takt der S-Bahnen in den Kantonen Waadt und Genf erhöht und die Bahnhöfe Lausanne, Renens und Genf vergrössert.

Die Umbauten sollen Reisenden mehr Komfort und Sicherheit bringen und es ermöglichen, die Bahnhöfe mit längeren Zügen zu bedienen, heisst es weiter.

Während der Bauzeit steht laut der SBB die gewohnte Zahl an Zügen und Sitzplätzen zur Verfügung.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Starnberger, Therwil
    Ich hoffe dass die zusätzlichen Züge ihren Strom aus Solarkraftwerken beziehen. Schliesslich hat sich die Schweiz verpflichtet ihren CO2-Ausstoss zu reduzieren. Die Erstellung der benötigten Solarkraftwerke sollte übrigens CO2-Neutral erfolgen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Sollten diese nun beginnenden 3'000'000'000.- Fr. teuren Ausbauten in der Welschschweiz bis 2030 tatsächlich fertig sein, beginnt der ganze Ruf nach NEUEN AUSBAUTEN im öV von vorne! Wenn bis 2030 jährlich (laut MEI und Ecopop-Gegner) problemlos eine jährliche Nettoeinwanderung von 80-90'000 Migranten möglich ist, zählt die Schweiz 2030 praktisch 10'000'000 (!) Einwohner! Nun, diese Horror-Realität wäre auch im Strassenverkehr ein Faktum, das eine dermassen hohe Einwanderung einfach verursacht!
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  • Kommentar von Henriette Rub, Bern
    Bei der rasanten Zunahme der Wohnbevölkerung werden auch ausgebaute Strecken und längere Züge nichts bringen. Mindestens 15x100'000 neue Einwohner werden bis 2030 die Schweiz bevölkern, rechnen kann wohl jeder selbst. Eines Tages hat es für einen Ausbau weder Platz noch Finanzen.
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