Zum Inhalt springen

Schweiz Abfall auf Feldern bedroht Tiere

Getränkedosen, die auf die Feldränder geworfen werden, bedrohen Tiere in der Landwirtschaft. Daher lanciern Umwelt- und Landwirtschaftsverbände eine Kampagne gegen das Littering.

Strasse mit Feld.
Legende: Littering entsteht vor allem bei Feldern am Strassenrand. Keystone

Achtlos auf Wiesen weggeworfene Getränkedosen und Zigarettenpackungen gefährden die Gesundheit von Tieren. Der Schweizerische Bauernverband und die IG Umwelt sagen dem Littering mit der Aktion «Dankeschön für saubere Felder» den Kampf an.

Vor allem entlang stark befahrener Strassen müssten Bäuerinnen und Bauern sackweise Abfälle zusammenlesen, bevor sie ihre Wiesen mähen oder ihre Felder ernten könnten, teilten die beiden Verbände mit.

Harte Gegenstände und andere Fremdkörper gefährdeten zudem die Gesundheit der Tiere und machten die Landmaschinen kaputt. Nicht zuletzt störe Littering das Bild der «schönen und sauberen Schweiz», hiess es weiter.

Bauernverband und IG Umwelt setzen mit ihrer Kampagne vorab auf Aufklärung. Tafeln an Weg- und Strassenrändern sollen Spaziergänger und Autolenker sensibilisieren. Im Visier sind auch Hundehalter, die den Kot ihrer Tiere auch am Wiesenrand auflesen sollten. Zudem soll eine Broschüre die Zuzügler in ländliche Gemeinden auf das Problem aufmerksam machen.

Nationale Bussen

Bauernverbands-Direktor und Nationalrat Jacques Bourgeois (FDP/FR) will aber noch einen Schritt weiter gehen. In einer parlamentarischen Initiative verlangt er die Einführung eines Littering-Artikels im Umweltschutzgesetz. Dadurch sollen Abfallsünder künftig national einheitlich verfolgt und bestraft werden können.

Das Ärgernis Littering beschäftigt die Gemeinwesen seit Jahren. Der Städte- und Gemeindeverband setzt mittlerweile wenig Hoffnung auf Präventionskampagnen und Bussen. Er forderte Ende Februar die Einführung eines Littering-Rappens auf Getränkeverpackungen und Zigaretten. Damit könnten die hohen Reinigungskosten nach dem Verursacherprinzip beglichen werden.

8 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von R.F., Zürich
    Stellt Euch mal vor wie es bei uns aussieht, wenn die jetzigen Übeltäter mal Kids haben....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Auch hier (ohne ein Rassist zu sein): seit ungebildete Ausländer unser Land überschwemmen, geht's bachab. Und wir Schweizer müssen das zahlen! Als Mitarbeiter in einer Eingliederungsstätte sehe tagtäglich, warum unsere IV verschuldet ist. Auf 1 Schweizer IV Rentner kommen 10 Ausländische. Die Gefängnisse sind mit 80% Ausländern belegt. Unsere Jobs (die jeder IV Rentner gerne machen würde), sind von Ausländern belegt, usw. Warum zahlen eigentlich Politiker keine Strafe für ihr absurdes...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alois Wutz, Gerlafingen
    Meiner Meinung nach die Folgen davon, dass die Kinder heute (gezwungenermassen) mehrheitlich in Krippen und bei "Ersatzeltern" aufwachsen. Man erzieht die Kids nicht mehr und glaubt, das sei Sache der Schulen, doch diese können ja vor lauter Schulreformen nicht einmal mehr schreib- und lesefähige Schüler in die Erwachsenenwelt entlassen... Da kommt in den nächsten Jahrzehnten noch einiges auf uns zu, was nicht mit Verboten auszubügeln ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen