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Einheitskasse Bürgerliche sehen Gesundheitssystem mit Einheitskasse gefährdet

Die bürgerlichen Parteien stellen sich geschlossen gegen die Initiative «Für eine öffentliche Krankenkasse». Am 28. September wird darüber abgestimmt.

Legende: Video «Bürgerliche gegen Einheitskrankenkasse» abspielen. Laufzeit 0:41 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.06.2014.

Künftig soll eine einzige Krankenkasse die obligatorische Grundversicherung anbieten. Es würde sich dabei um eine öffentlich-rechtliche Einrichtung handeln. Dies zumindest verlangt die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse», über die am 28. September abgestimmt wird.

Gegner sind nicht überzeugt

Aus Sicht der Gegner – den Bürgerlichen – gefährdet die Initiative aber das Gesundheitssystem. Die links-grünen Initianten spielten mit dem bewährten Gesundheitssystem, wird kritisiert. Sie köderten die Bevölkerung mit sinkenden Kosten. Eine glaubwürdige Begründung seien sie aber bis heute schuldig geblieben.

Die Gegner sind überzeugt, dass die Kosten mit einer öffentlichen Krankenkasse steigen statt sinken würden. Allein die Systemumstellung würde zwei Milliarden Franken kosten. Ohne Konkurrenz um günstige Prämien würde zudem der Anreiz entfallen, möglichst effiziente Dienstleistungen anzubieten und eine gründliche Rechnungsprüfung vorzunehmen.

27 Kommentare

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  • Kommentar von Lena Burren, 4900 Langenthal
    Die Einheitskasse ist ein zentralistisches Gebilde und erhält dadurch zu viel Macht. Es würde erneut ein aufgeblähter Verwaltungsapparat entstehen. Ich möchte auch künftig meine Versicherungsform wählen können und sicher sein, dass die Leistungen auch erbracht werden. Auch eine Einheitskasse wird ihre Lobby haben und ganz viele Politiker werden dabei absahnen. Es ist blauäugig, einem solchen idealistischen Gebilde zu trauen.
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    1. Antwort von R.Käser, Zürich
      @Burren, Jetzt bezahlen wir viele aufgeblasene zentralistische Gebilde m. Abzockern. Das kostet uns ein Mehrfaches was uns 1 zentralistische Verwaltung kostet. Die Deregulierungswut der letzten 30 Jahre hat auch viel schlechtes gebracht, den Politfilz gefördert und neue Abzockerstellen gebracht. Wir sollten den Mittelweg suchen und messerscharf überlegen, wo der Staat und wo die Privatwirtschaft das Zepter hat. Sozialversicherungen gehören nicht in gewinnorientierte Strukturen, das beißt sich!
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    2. Antwort von Stefan Heini, Zürich
      @Käser: Es geht ja auch 'nur' um die Grundversicherung. Die ist nicht Gewinnorientiert; es wird kein Rappen Gewinn erzielt. Mit Verwaltungskosten von knapp über 5% sind die heutigen Kassen so effizient wie weltweit KEIN Staatsapparat. Zudem hätte eine Einheitskasse ja ein Moloch in Bern und 26 kantonale Ableger.
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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Abkassierer bei den privaten KK wie z.B. SR Gutzwiller und Co versuchen mit allen Mitteln ihre Futterkrippen zu retten und malen ihrem Stimmvieh den Teufel an die Wand. Es ist so durchsichtig.
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Es müssen sehr viele sogen. Bürgerliche bei den Kassen ihre Brötchen verdienen -wie wäre sonst der grosse Widerstand zu erklären ?
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    1. Antwort von Silvia Schütz, Zürich
      Widerstand regt sich üblicherweise gegen Unnötiges oder gefährliche Blindflüge. Dazu zählt definitiv die Einheitskasse, die keinen Nutzen bringt, sondern unser grundsätzlich gut funktionierendes Gesundheitswesen zerstört - ohne eine Idee, was danach genau kommen soll.
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