Zum Inhalt springen
Inhalt

Abschaffung Billag-Gebühren Ständeratskommission sagt Nein zu «No Billag»

Radio und Fernsehen sollen weiterhin über Gebühren finanziert werden – sonst würde der Service Public in Frage gestellt.

Billag-Rechnung.
Legende: Die Ständeratskommission ist der Meinung, dass die Kosten nicht sinken würden, wenn die Initiative angenommen wird. Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ständeratskommission für Verkehr und Fernmeldewesen lehnt die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» einstimmig ab.
  • Die Abschaffung der Gebühren würde den Service public in Frage stellen und die Kosten für die Privathaushalte in keiner Weise senken, schreibt die Kommission.
  • Die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» war am 11. Dezember 2015 eingereicht worden. Dahinter stehen Vertreter der Jungen SVP und der Jungfreisinnigen.

Der Ständerat soll sich gegen die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» aussprechen, empfiehlt die Ständeratskommission. Radio und Fernsehen sollen demnach weiterhin über Gebühren finanziert werden.

In einer direkten Demokratie wie der Schweiz sei eine umfassende und objektive Berichterstattung von grosser Bedeutung, argumentiert die Kommission. Die Gebühren würden auch den Sprachregionen Rechnung tragen und den Fortbestand lokaler Radio- und Fernsehsender sicherstellen.

Gebührensystem kommt 2019

Das neue Gebührensystem, das voraussichtlich 2019 eingeführt werde, werde die Gebühren- und Konzessionsverteilung ändern. Ausserdem werde sich die Gesetzgebung in den kommenden Jahren verändern.

Die No-Billag-Initiative verlangt die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren in der Schweiz. Mit den Billag-Gebühren werden die Radio- und Fernsehprogramme von SRF finanziert.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

37 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Oliver Schaub (Oliver Schaub)
    Ich würde das ganze umformulieren: Wenn Werbung, no Billag. (oder umgekehrt)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Schaue selten SRF TV und könnte auf Billagkosten verzichten. Die lästige Werbung stört mich sehr. Ich schaue gerne die Tagesschau im ARD und ZDF. Wird viel kompetenter, ausführlicher berichtet. Die Moderatoren bringen es besser herüber. Das D-TV mit grosser Auswahl bietet im Allgemeinen mehr. Bei uns immer die gleichen Abläufe in Tagesschau und 10vor10. Oft hastige 2-3 Sätze als Information. SRF sendet auch doppelspurige Sendungen (Krimi-Serien), die man auch im ZDF sehen kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Walter Foletti (Walter Foletti)
    Die Berichterstattung von CH-Radio und -Fernsehen ist in keiner Weise obiektiv. Fazit: Die Bilaggebühren gehören abgeschafft!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Die Berichterstattungen sind aber ja nicht das einzige was vom CH-Radio & Fernsehen angeboten wird. Also bezahlen wir Gebühren nicht nur für Berichterstattungen. Nichts ist gratis zu bekommen. Und auch in anderen Ländern zahlen die Menschen Gebühren für Öffentlich-Rechtliche TV-Sender. Wir bilden da keine Ausnahme. Und bei Kabelanbietern zahlen wir auch viel, für viele Sender, die sich kein Mensch wirklich anschaut & viele darunter sind, welche nur Werbesender sind.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Oliver Schaub (Oliver Schaub)
      @Waeden: Für die Werbefinanzierten Sender die "kein Mensch wirklich anschaut" bezahlen Sie nichts. Die anderen, Gebührenfinanzierten Sender (ORF, ZDF, ARD etc) unterbrechen die Spielfilme nicht mit Werbung. Das macht nur die SRG.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen