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Aufhebung der Wehrpflicht Grünliberale halten an Wehrpflicht fest

Die Grünliberale Partei der Schweiz (GLP) lehnt die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht ab. Die Bevölkerung stimmt am 22. September darüber ab. Reformbedarf bei der Armee gebe es trotzdem, so die Partei.

Die GLP-Delegierten haben die Nein-Parole mit 48 zu 14 Stimmen gefasst. Anstatt die Wehrpflicht abzuschaffen, würde man besser eine allgemeine Dienstpflicht mit freier Wahl zwischen Zivilschutz, Zivildienst und Militär einführen, halten die Grünliberalen in einer Medienmitteilung fest.

Die Volksinitiative zur Aufhebung der Wehrpflicht wurde von der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) 2012 mit knapp 107'000 gültigen Unterschriften eingereicht. Bundesrat und Parlament empfehlen sie zur Ablehnung.

Die beiden anderen Abstimmungsvorlagen vom 22. September empfehlen die Grünliberalen zur Annahme. Mit 56 Ja zu 5 Nein-Stimmen sagten die Delegierten Ja zum Epidemiegesetz. Bereits im vergangenen Mai hatten die GLP-Delegierten ihre Parole zur Revision des Arbeitsgesetzes beschlossen: Mit deutlichem Mehr empfehlen sie den Stimmberechtigten die Vorlage zur Annahme.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Ich habe mit dieser GSoA rein gar nichts am Hut. Aber heute, bei diesen Umständen und bei diesen Politikern, sollte man es tunlichst jedem einzelnen selbst überlassen, ob er sich für dies Schein-Armee noch als Kanonenfutter zur Verfügung stellt. Was wir heute noch tun, reicht nicht und ist ein Witz, den wir übrigens jährlich noch teuer bezahlen müssen. Also Leute stimmt ja und sorgt dafür, dass den Politiker in Bern "eine wohlverdiente Ohrfeige" erteilt wird. (smile)
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  • Kommentar von JP. Simon / Nietzscheaner, Bern
    Dass es auf der Schiene 'des sowohl als auch' 'der Bündelung aller Kräfte' auf den gleich wieder auseinander triftenden Konsens, ist er eimal erreicht, zu politisieren ist, habe ich nichts einzuwenden. Doch das Wort Grünliberal, ich hab da meine Mühe, die beiden sich gegenüber fremd, wenn nicht blöd anschauenden Gegensätze so zu positionieren, dass sie sich vertragen können. Sie sind zueinander symbiotisch eingestellt. Das eine bedarf der Daseinsberechtigung nur des anderen wenn es ihm gefällt
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Bei dieser Armee die wir heute haben, sollte es tunlichst jedem Ueberlassen sein, ob er mitmachen soll oder nicht. - Zu viel wurde in den letzten Jahren, seit es VBS heisst, kaputt gemacht. Heute haben wir so was ähnliches wie eine "beste Armee", die uns allerdings nur noch unnötige Kosten und sinnlose Ausgaben beschert.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Faktisch haben wir schon heute eine Freiwilligenarmee, wenn auch nicht direkt, sondern um mehrere Ecken herum. Bei den Aushebungen werden von drei Gesunden zum voraus nur zwei genommen, weil es nicht mehr alle braucht, und auch die Zuteilung zum Zivildienst ist trotz einer "strengeren" Beurteilung immer noch relativ leicht möglich. Ich kenne einen, der beides verweigert hat und trotzdem nicht in die Kiste musste, sondern auch ohne "Psycho-Attest" sich mit etwa 1'200 Fr. "freikaufte".
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