Der Lohn des Frauenfelder Stadtammanns an der Urne

Am 24. November stimmt die Frauenfelder Bevölkerung über den Lohn des Stadtammanns ab. Eine Initiative will diesen auf 200‘000 Franken senken. Auch der Vorschlag des Gegenkomitees sieht Änderungen beim Lohn vor.

Das Rathaus des Kantons Thurgau in Frauenfeld.

Bildlegende: Wie hoch sollen die Löhne im Thurgauer Rathaus sein, speziell jener des Stadtammanns? In Frauenfeld wird abgestimmt. Keystone

Am 24. November stimmt die Frauenfelder Bevölkerung über den Lohn des Stadtammanns ab. Eine Initiative will diesen auf 200‘000 Franken senken. Auch der Vorschlag des Gegenkomitees sieht Änderungen beim Lohn vor.

Der Gegenvorschlag sieht vor, dass der Anfangslohn von über 250‘000 Franken auf rund 220‘000 Franken sinkt. Allerdings erhöht sich der Lohn pro Jahr, so dass der Stadtammann nach 10 Jahren rund 243‘000 Franken verdient. Dies sei absolut gerechtfertigt, findet Andreas Elliker vom Komitee, das den Gegenvorschlag unterstützt. Ein Exekutiv-Amt in Frauenfeld sei Knochenarbeit, die Löhne in Frauenfeld könnten nicht mit anderen Städten verglichen werden.

Genau aus diesem Grund hatte der Bund der Steuerzahler die Initiative lanciert. Diese will den Lohn des Stadtammanns auf 200‘000 Franken pro Jahr festsetzen. Thomas Gemperle vom Bund der Steuerzahler findet, dies reiche. Vor allem dann, wenn man die Löhne mit denen in anderen Städten vergleicht.

Möglich ist auch, das alles beim Alten bleibt – wenn die Stimmbürger die Initiative sowie den Gegenvorschlag ablehnen.