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Abstimmungen GE Es bleibt dabei: In Genf fahren Senioren billiger Tram und Bus

Das Genfer Stimmvolk hat eine Volksinitiative für tiefere ÖV-Preise des Rentnerverbands Avivo zum zweiten Mal angenommen.

Höchst-Tarife im ÖV

Kanton Genf: Initiative für Höchst-Tarife im ÖV

  • JA

    53.8%

    72'537 Stimmen

  • NEIN

    46.2%

    62'390 Stimmen

Grenzüberschreitendes «Park and Ride»

Kanton Genf: Finanzierung grenzüberschreitendes Park and Ride System

  • JA

    48.9%

    65'661 Stimmen

  • NEIN

    51.1%

    68'632 Stimmen

Der Ja-Stimmenanteil lag bei 53,8 Prozent. Die erste Abstimmung vom März 2013 (55,8 Prozent Ja) wurde vom Bundesgericht annulliert.

Bei der ersten Abstimmung war nicht im Abstimmungsbüchlein aufgeführt worden, dass vergünstigte Tarife für die Altersklasse zwischen 19 und 24 Jahren gestrichen werden. Die Volksinitiative musste deshalb erneut zur Abstimmung vorgelegt werden.

Die Preise für ein 60 Minuten lang gültiges Billett für Senioren sinken nun von 3.50 auf 2 Franken. Ein Jahresabonnement für Erwachsene kostet neu 500 statt 700 Franken.

Ein Billettautomat der TPG (Transports Publics Genevois)
Legende: Die Preise für Billette für Senioren sinken nun. Keystone

An der Urne legten 72'537 Genferinnen und Genfer ein Ja ein, 62'390 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,1 Prozent. Die Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) müssen damit auf Einnahmen von 15 bis 20 Millionen Franken pro Jahr verzichten.

Keine Mitfinanzierung von Parkplätzen

Der Kanton Genf sprach sich zudem mit 51,1 Prozent Nein-Stimmen knapp gegen eine Mitfinanzierung von fünf Parkplätzen mit insgesamt 831 Plätzen im grenznahen Frankreich aus. Das Mouvement Citoyens Genevois (MCG) hatte gegen den Kredit von 3,1 Millionen Franken das Referendum ergriffen.

Dieses wurde mit 68'632 zu 65'661 Stimmen angenommen. Die Parkplätze hätten den Genfer Strassenverkehr entlasten sollen. Die Grenzgänger aus Frankreich hätten durch Park + Ride auf den ÖV umsteigen sollen.

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