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Abstimmungen Luzern Der Lohn der Luzerner Stadträte wird gekürzt

Die Stimmberechtigten der Stadt Luzern haben entschieden: Der Lohn für ihre Regierungsmitglieder wird gekürzt. Zwar wurden sowohl die Initiative der SVP wie auch der Gegenvorschlag des Parlamentes angenommen, aber bei der Stichfragen entschieden sich 57 Prozent für die Initiative.

Legende: Audio Reaktion von Stadtpräsident Stefan Roth (8.3.2015) abspielen. Laufzeit 03:50 Minuten.
03:50 min

Die Stimmenden hiessen die Volksinitiative mit einem Ja-Stimmenanteil von 62,5 Prozent mit 13'027 Ja zu 7'813 Nein-Stimmen gut. Der Gegenvorschlag des Parlamentes, das die Löhne weniger stark kürzen wollte wurde ebenfalls knapp angenommen und zwar mit 9'279 Ja zu 9'150 Nein. Bei der Stichfrage entschieden sich aber 57,4 Prozent für die Initiative: 11'462 Ja zu 8'501 Nein.

Heute verdient ein Stadtrat in Luzern rund 247'000 Franken, der Stadtpräsident knapp 264'000 Franken pro Jahr.

Zu viel, findet die SVP. Sie will mit ihrer Initiative die Stadtratslöhne auf 200'000 Franken beschränken. Es gebe keinen Grund, weshalb ein Stadtrat mehr verdiene als das oberste Kader, begründen die Initianten ihre Forderung. Der Stadtrat lehnt markant tiefere Löhne ab.

Stattdessen schlug er vor, künftig die Amtserfahrung der einzelnen Mitglieder bei der Besoldung zu berücksichtigen. Er präsentierte einen Gegenvorschlag mit abgestuftem Lohnmodell nach Amtsjahren. Bei Amtsantritt hätte ein Stadtratsmitglied rund 227'000 Franken, der Stadtpräsident 243'000 Franken erhalten.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Die Luzerner(innen) haben entschieden! Nun, wer den Aussagen des Stapis (Stefan Roth) zuhörte, war doch zusätzlich überrascht, wie offensichtlich in Luzern gewisse "Beamte" fürstlich bezahlt werden: "Es könne nun gut sein, dass "Spitzenbeamte" in der Leuchtenstadt MEHR verdienen, als ihr CHEF!" (Zitat Stefan Roth). Solche Urnengänge würden wohl in den meisten (anderen) Städten und Kantone genau gleiche Resultate aufzeigen, gleich, welche Partei die Forderung stellen würde!
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  • Kommentar von a.stalder, luzern
    Ob die Löhne gerecht sind kann jeder Mann und jede Frau für sich selber entscheiden. Entweder bleibt man wo man ist, weil man damit zufrieden ist und nicht bereit ist mehr zu leisten oder man strengt sich an und versucht sich zu verbessern, wenn man das will. Wer dem Staat die Schuld gibt und sich besser fühlt, weil 5 Personen jetzt weniger erhalten, belügt sich nur selber.
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  • Kommentar von Ruedi Estermann, Rothnburg
    "Neid-Bewirtschaftung" und Populismus, dies sind Stärken der SVP. Das ist es aber auch schon.
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