Soll Nidwalden preisgünstigen Wohnungsbau fördern?

Nidwalden werde schon bald einen grossen Mangel an günstigen Wohnungen haben, glaubt die SP. Der Staat müsse darum Anreize schaffen, damit Bauherren bezahlbare Wohnungen erstellen. Die SP hat deshalb die politische Debatte über bezahlbare Wohnungen mit einer Initiative angestossen.

Autobahn A2 mit Lastwagen im Vordergrund, die Gemeinde Stansstad im Hintergrund

Bildlegende: Der Blick auf Stansstad. Eine der Gemeinden, in denen bezahlbarer Wohnraum schon bald rar werden könnte. Keystone

In den nächsten Jahren werden im Kanton Nidwalden Hunderte von neuen Arbeitsplätzen geschaffen, vor allem beim neu entstehenden Bürgenstock- Resort und bei den Pilatus-Flugzeugwerken. Deshalb sei es wichtig, dass der Kanton sich rechtzeitig in der Förderung von bezahlbarem Wohnraum engagiere.

Dieses Anliegen der SP fand auch bei den meisten bürgerlichen Parteien Gehör. So kommt eine Vorlage an die Urne, die breit abgestützt ist. Der Kanton soll Anreize schaffen für dier Erstellung von günstigen Wohnungen. Welche Anreize das sein könnten werden in der Vorlage nicht definiert.

Und genau dies, die offene Formulierung des Gesetzes, stösst der SVP sauer auf. Sie bekämpft die Vorlage. Es gehe nicht an, dass sich der Staat in die Wohnbauförderung einmische, dies sei Sache der Privaten, argumentiert die SVP.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr