Vier Männer, ein Sitz: Spannende Wahl in Nidwalden am 28. Februar

Der frei werdende Sitz von Baudirektor Hans Wicki ist begehrt: Die FDP will den Sitz verteidigen, die Grünen wollen zurück in die Regierung und CVP sowie SVP peilen einen dritten Sitz an. Die Wahl verspricht Spannung, weil die bürgerlichen Parteien ähnlich stark sind.

vier Männer

Bildlegende: Conrad Wagner, Walter Odermatt, Josef Niederberger und Josef Durrer: Das Kandidatenquartett für die Ersatzwahl. SRF

Vier Parteien buhlen um den Sitz in der Nidwaldner Regierung. Sie alle rechnen sich Chancen aus. Die bürgerlichen Parteien SVP und CVP besetzen aktuell zwei Sitze. Sie wollen einen dritten Sitz. Und die FDP will ihren dritten Sitz verteidigen.

Für die FDP tritt der Wolfenschiesser Wirt und Landrat Josef Durrer an. Die CVP möchte den Sitz mit dem Holzbauer und alt-Landrat Josef Niederberger aus Wolfenschiessen holen. Die SVP schickt den Stanser Landwirt und Landrat Walter Odermatt in die Ausmarchung.

Aber auch die Grünen erheben Anspruch auf einen Sitz. Es kandidiert der Stanser Mobilitätsfachmann Conrad Wagner. Die Grünen verweisen auf die Konkordanz. Ihrer Meinung nach sollten alle relevanten politischen Kräfte in die Regierung eingebunden sein.

Die vier Kandidaten im Interview

Die Nidwaldner Flagge.

Keystone

Dem aktuellen Regierungsrat gehören drei Mitglieder der FDP (Yvonne von Deschwanden, Hans Wicki, Alfred Bossard) sowie je zwei der SVP (Ueli Amstad, Res Schmid) und der CVP (Karin Kayser, Othmar Filliger) an.