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Vier Boote, dahinter die SBB-Lagerhallen in Romanshorn.
Legende: Sie wären Teil der Expo 2027 geworden: Die SBB-Lagerhallen in Romanshorn am Bodensee. Keystone
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Abstimmungen SG Expo-Nein: Kein Geld für die Ostschweiz

Mit dem Nein in den Kantonen St. Gallen und Thurgau gibt es in der Ostschweiz keine Landesausstellung. Damit muss die Region auf bis zu eine Milliarde Franken verzichten, die der Bund in Aussicht gestellt hatte. Und es fehlt eine Vision, die der Ostschweiz zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen sollte.

Der Westen der Stadt St. Gallen wäre ein Zentrum der Expo 2027 geworden – so stand es in einem ersten Grobkonzept. St. Gallen hat seine Stadtplanung deshalb darauf ausgerichtet. Auch wenn es mit dem Nein in den Kantonen St. Gallen und Thurgau nichts wird mit einer Landesausstellung, will die Stadt die geplanten Projekte dennoch vorantreiben.

Das Resultat sei aber sicher nicht dasselbe, sagt Stadtpräsident Thomas Scheitlin. «Die Expo hätte uns einen zusätzlichen Schub gegeben, den wir natürlich mitgenommen hätten. Damit hätten wir auch eine neue Dimension erreicht.»

Der Bundesrat hatte bis zu eine Milliarde Franken in Aussicht gestellt – und dies für eine Region, die sich selbst oft als benachteiligt sieht. Weil dieses Geld nun nicht fliessen wird, muss die Ostschweiz kleinere Brötchen backen. Das wird auch die Thurgauer Stadt Romanshorn, ein zweiter geplanter Expo-Hotspot direkt am Bodensee, zu spüren bekommen. Dort wurde in den letzten Monaten ebenfalls eifrig geplant. So entstanden etwa Pläne für neue Infrastrukturen.

Besserer Auftritt in Bundesbern?

Trotz des Volks-Neins will der Romanshorner Stadtpräsident David Bon weiter an einer gemeinsamen Vision für die Ostschweiz arbeiten. «Wir sollten unbedingt einen gemeinsamen Auftritt anstreben und ein Verständnis für die Region schaffen.» So könne man besser auftreten, zum Beispiel in Bundesbern.

Einen konkreten Plan, wie sich die Ostschweizer Kantone in Bundesbern nun ohne Landesausstellung 2027 mehr Gehör verschaffen können, gibt es derzeit jedoch weder bei den Expo-Befürwortern noch bei den Gegnern.

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