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Abstimmungen SH Schaffhausen: Der Rheinfall soll weiter sprudeln

Die Stimmberechtigten im Kanton Schaffhausen lehnen die Änderung des kantonalen Wasserwirtschaftsgesetzes klar ab. 59 Prozent der Stimmberechtigten haben ein Nein in die Urne gelegt. Bei einem Ja wären neue Kraftwerke am Rhein möglich geworden.

Wasserwirtschaftsgesetz

Kanton Schaffhausen: Teilrevision des Wasserwirtschaftsgesetzes

  • JA

    41.3%

    13'449 Stimmen

  • NEIN

    58.7%

    19'130 Stimmen

Gemeindeorganisation

Kanton Schaffhausen: Grundsatzbeschluss zum Verfahren zur Reorganisation des Kantons Schaffhausen und seiner Gemeinden

  • JA

    0.0%

    0 Stimmen

  • NEIN

    0.0%

    0 Stimmen

Mit 19'130 Nein- gegen 13'449-Ja-Stimmen lehnen die Schaffhauser Stimmberechtigten eine Lockerung des Wasserwirtschaftsgesetzes deutlich ab. Dem Rhein soll nicht noch mehr Wasser zur Stromgewinnung abgezwackt werden.

Mit einer Änderung des Gesetzes hätte es im Kanton Schaffhausen möglich werden sollen, die Wasserkraft des Rheins besser zu nutzen. Befürworter begrüssten eine umweltfreundliche Stromproduktion. Gegner befürchteten die Beeinträchtigung der Natur.

Eine vom Kanton durchgeführte Vorstudie hatte gezeigt, dass eine bessere Nutzung des Rheins zur Stromgewinnung grundsätzlich ökologisch tragbar wäre und einen Beitrag zur Energiewende leisten könnte. Das gültige Gesetz beschränkt die Nutzbarmachung der Wasserkraft des Rheins jedoch auf das heutige Mass. Pläne für ein weiteres Kraftwerk sind nun wohl erst einmal vom Tisch.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Andri Bryner, Winterthur
    Gratulation an die besonnenen Schaffhauserinnen und Schaffhauser. Ihr habt der Schweiz gezeigt, dass Energiewende nicht gleichbedeutend ist damit, die letzten Naturperlen (deren Schutz nota bene seit Jahren immer wieder bekräftigt wurde) zu opfern. Es gibt innovativere Wege, den Stromhunger unserer Gesellschaft zu dämpfen und zu decken als den Rheinfall anzuzapfen und wunderschöne , freifliessende Rheinstrecken auch noch einzustauen!
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