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Kantonale Abstimmung Finanzierung der Ärzte-Weiterbildung: Deutliches Ja in Solothurn

Ärzte bei der Arbeit
Legende: Solothurn zahlt nun auch an die Ausbildung der Assistenz-Ärzte, die ausserhalb des Kantons arbeiten. Keystone / Symbolbild

Der Kanton Solothurn zahlt künftig 15'000 Franken pro Jahr und Arzt an die Weiterbildung von Assistenzärzten an Spitälern. Die Zustimmung zur kantonalen Vorlage ist mit 71 Prozent deutlich. Die Stimmbeteiligung liegt bei 44 Prozent.

Finanzierungsvereinbarung über die Weiterbildung

Kanton Solothurn: Interkantonaler Ausgleich zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung

  • JA

    71.0%

    54'780 Stimmen

  • NEIN

    29.0%

    22'372 Stimmen

Bei der Abstimmung ging es um eine interkantonale Vereinbarung, mit der die Kosten für die Weiterbildung von Ärzten an Spitälern zwischen den Kantonen ausgeglichen werden sollen. Bislang zahlte der Kanton Solothurn nur für die Ausbildung von Assistenzärzten für die Spitäler auf Solothurner Boden.

Die neue Vereinbarung bedeutet nun, dass der Kanton auch für Assistenzärzte aus dem Kanton Solothurn bezahlt, die in Spitälern in anderen Kantonen arbeiten. Vor Solothurn sind acht Kantone (unter anderem Zürich, St. Gallen und Genf) sowie vier Halbkantone der Vereinbarung beigetragen. Die Vereinbarung tritt in Kraft, wenn 18 Kantone mitmachen.

Der Kanton rechnet mit jährlichen Mehrkosten zwischen 2 und 2,5 Millionen Franken.

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