St. Galler Stadtparlament: Leichte Verschiebungen

Am 25. September wählen die St. Gallerinnen und St. Galler ihre Gemeindebehörden neu. Dazu gehören auch die Mitglieder der Stadtparlamente in St. Gallen, Wil und Gossau. Der Trend der kantonalen Wahlen dürfte sich fortsetzen, allerdings etwas abgeschwächt.

Bei den Nationalratswahlen vor einem Jahr konnten die FDP und die SVP punkten. Ein halbes Jahr später, im Frühling 2016, profitierten auch bei den Kantonsratswahlen die Kandidaten dieser Parteien vom Schwung. Der Trend dürfte am 25. September nicht mehr so stark sein.

Auch bei kommunalen Wahlen orientieren sich die Wählerinnen und Wähler an nationalen Themen. Weil dieser Wahlkampf nun aber bereits vor einem Jahr zu Ende war, dürfte sich der Trend nach rechts etwas abschwächen.

Initiativen aus der Mitte

Bei den kommunalen Themen in der Stadt St. Gallen gibt es keine klare Tendenz, welche Partei durch die aktuelle politische Diskussion beflügelt werden könnte.

Möglicherweise profitieren CVP und FDP und zum Teil die SVP von den beiden kürzlich in der Stadt lancierten Initiativen. Die Linke konnte dabei nur reagieren.

In Wil und Gossau dürfte der Trend noch etwas schwächer ausfallen. Die Ausgangslage ist bei diesen Parlamenten eine andere, weil die heutige Zusammensetzung ganz anders ist. Zudem sind die Verschiebungen in diesen Städten traditionell noch etwas abgeschwächter.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr

Bürgerliche Initiativen

  • Die Mobilitäts-Initiative verlangt, dass die verschiedenen Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausgespielt werden.
  • Die Initiative «Für eine gesunde Entwicklung der St.Galler Stadtfinanzen» fordert, dass die Stadt weniger Schulden hat.