Thomi Jourdan und Anton Lauber: Das Streitgespräch

Der Wahlkampf um den freien Sitz in der Baselbieter Regierung ist unter klaren Vorzeichen gestartet: Der 52-jährige Anton Lauber (CVP) ist Favorit. Der 38-jährige Thomi Jourdan von der EVP der Aussenseiter.

Thomi Jourdan schätzt es, dass er und sein Konkurrent im laufenden Wahlkampf eine gute Auseinandersetzung bieten und dass auch unterschiedliche Auffassungen herauskommen. Anton Lauber ist froh um seinen Mitbewerber. Das sei gut für den demokratischen Prozess. Für einen Regierungsrat sei es gut, wenn er auch in einem Wahlkampf bestanden hat.  

Die Ähnlichkeiten der Mittekandidaten

Inhaltlich sind die beiden Kandidaten nicht weit voneinander entfernt, ihre politische Heimat haben beide in Mitteparteien. Lauber in der CVP, Jourdan in der EVP.

So finden beide Kandidaten, dass Steuererhöhungen im Kanton Baselland unbedingt vermieden werden müssen. Dass darum die Wirtschaftsoffensive und das Sparprogramm vorangetrieben werden müssen. Anton Lauber betont, dass es dem Kanton Baselland nicht so schlecht gehe, wie oft gesagt wird. Thomi Jourdan ist wichtig, dass der Kanton wieder mutige Entscheidungen fälle für die Zukunft.

Nur feine Unterschiede

Unterschiedliche Vorstellungen haben beide von den Sparmöglichkeiten, welche der Kanton Baselland noch hat. Jourdan möchte beim Bau sparen, gerade von Luxuslösungen beim Strassenbau. Anton Lauber sieht Möglichkeiten in der Administration im Bildungsbereich.

Im Streitgespräch prallen aber grundsätzlich nicht unterschiedliche Positionen aufeinander, als vielmehr Nuancen und zwei unterschiedliche Persönlichkeiten.