Abstimmungsvorschau: Uri entscheidet über Berufsschule

Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri in Altdorf platzt aus allen Nähten. Der Kanton plant einen Erweiterungsbau mit mehreren Schulzimmern und einem Multifunktionsraum. Der Ausbau kostet 8,4 Millionen Franken. Der Baukredit war im Parlament und bei den Parteien unbestritten.

Visualisierung

Bildlegende: Der Erweiterungsbau des Berufs- und Weiterbildungszentrums soll im Spätsommer 2017 fertig sein. (zvg; Visualisierung)

Seit längerem schon seien die Platzverhältnisse am Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (BWZ) sehr eng, heisst es in der Botschaft zur kantonalen Abstimmung. Es fehlen Schulzimmer, Gruppenräume und ein grosser Mehrzweckraum für einen zeitgemässen Unterricht. Der dreigeschossige Neubau soll das Platzproblem am Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri in Altdorf lösen.

Breites Ausbildungsangebot

Jährlich besuchen rund 800 Schülerinnen und Schüler am BWZ den Unterricht. Weitere 1000 Personen nutzen das Weiterbildungsangebot. Max Baumann, Präsident der landrätlichen Bildungskommission. «Die Platzverhältnisse sind sehr eng. Dank des Neubaus gibt es mehr Luft für zeitgemässen Unterricht, aber auch die Flexibilität, um später vielleicht neue Berufsgruppe für die Ausbildung von Zug oder Luzern zurückzuholen.»

Neue Schulzimmer und Räume für 8,4 Millionen Franken

Geplant ist ein dreigeschossiger Neubau, der westlich des bestehenden Schulhauses zu stehen kommt. Die Erweiterung beinhaltet im Erdgeschoss einen Multifunktionsraum und in den beiden Obergeschossen je vier neue Schulzimmer. Die Kosten belaufen sich auf 8,4 Millionen Franken.

Ausbau unbestritten

Im Parlament waren sich die Landräte von links bis rechts einig, dass ein Ausbau des Berufs- und Weiterbildungszentrums notwendig sei. Stellt sich auch das Stimmvolk hinter das Projekt, soll im Sommer 2016 gebaut werden. Bezugstermin wäre dann im August 2017.